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Test-Telegramm: HP Pavilion dv2-1050eg



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12-Zoll-Subnotebook mit HDMI zum Sparpreis
Fürwahr, der HP Pavilion dv2-1050eg gehört mit Sicherheit nicht mehr unbedingt zu den Frischlingen unter den kompakten Notebooks. Der 12-Zöller wurde schon im letzten Jahr vorgestellt und fristete bis jetzt eher ein unspektakuläres Dasein. Doch wie so oft, ändert sich die Sichtweise auf ein solches Gerät erneut, wenn der Preis ein vollkommen neues, niedriges Niveau erreicht. Für aktuell 319 Euro erhält man also ein Subnotebook, dass vor einem Jahr noch für ca. 600 Euro gehandelt wurde. Damit stößt der HP in einen Bereich vor, der bislang den Netbooks vorbehalten war – kann dies gut gehen?
Ein Blick auf die technischen Daten plus Erseindruck
Vergleicht man aktuelle Netbooks mit dem HP Pavilion dv2-1050eg, so schneidet der 12-Zöller recht gut ab. Der verbaute AMD Athlon Neo MV-40 Prozessor liegt von Leistung her oberhalb einer typischen Atom-CPU, kann indes jedoch nicht mit aktuellen ULV-Prozessoren mithalten – siehe hierzu auch den vergleichbaren Testbericht des Lenovo ThinkPad X100e. Allerdings wird diese Leistung mit einen größeren Energiehunger quittiert, länger als maximal vier Stunden kommt der HP Pavilion dv2-1050eg nicht ohne Strom aus der Steckdose aus. Dafür ist das Gerät eine wohltuende, schlanke Erscheinung. Auch verzichtet HP auf einen unschönen „Akku-Arsch“ – der Stromspender fügt sich stilistisch ins Gesamtgefüge ein. Bei Netbooks eine Seltenheit, beim HP Pavilion dv2-1050eg dagegen Standard: Der HDMI-Anschluss. Zusätzlich finden sich noch eine VGA-Buchse und insgesamt drei USB-Ports am Gerät. Weniger schön das sehr glatte Trackpad – freilich die Tastatur überzeugt, auch ohne Chiclet-Design. Etwas gewöhnungsbedürftig fällt der seitliche Power-Button aus, daneben findet sich ein Hardware-Knopf für das WLAN – auch nicht unbedingt alltäglich. Insgesamt betrachtet hinterlässt der HP Pavilion dv2-1050eg einen guten Eindruck, störend hingegen das aufgesetzte Design im putzempfindlichen Klavierlack-Finish. Für mehr Details, schaue man sich das Datenblatt innerhalb unseres Webshops an.

HP Pavilion dv2-1050eg – Teil 1″

UMTS – Ja/Nein?
Der HP Pavilion dv2-1050eg bietet zudem eine Kuriosität. Im Akku-Schacht findet sich ein SIM-Slot, der zunächst vermuten lässt, dass das Subnotebook mit einem passenden UMTS-Modem ausgestattet ist. Doch Fehlanzeige, der hierfür gebräuchliche Mini-PCI-Express-Card-Slot neben dem Arbeitsspeicher bleibt leer. Da ebenso keine Antennenkabel vorhanden sind, dürfte eine spätere Nachrüstung entfallen. Laut HP sollte ursprünglich auch ein Modell mit UMTS für entsprechende Provider auf den Markt kommen, die entdeckten „Vorbereitungen“ belegen diesen Ansatz.

Pro

  • sehr preiswert
  • gute Tastatur
  • HDMI-Anschluss
  • gute Verarbeitung, kompaktes Äußeres
  • zwar Spiegeldisplay, jedoch noch zu ertragen
    HP Pavilion dv2-1050eg – Teil 2″

    Contra

  • Lüfter relativ nervig (tolerierbar bspw. in einer Büroumgebung)
  • Trackpad sehr glatt und rutschig
  • CPU und Akkulaufzeit nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit

    Bundle-Angebot: Windows 7 und Tasche
    Wie Eingangs erwähnt, handelt es sich beim HP Pavilion dv2-1050eg um ein günstiges Restpostenmodell zum Preis von 319 Euro. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass das Subnotebook mit Windows Vista Home Premium ausgeliefert wird. Aus diesem Grund, erhält man besagtes Modell bei uns auch im Bundle mit Windows 7 und einer hübschen Tasche für 389 Euro. Da der HP Pavilion dv2-1050eg über kein optisches Laufwerk verfügt, empfiehlt sich in diesem Fall die Installation per USB-Stick oder externem DVD-Laufwerk.

    Fazit
    Der HP Pavilion dv2-1050eg ist durchaus eine günstige Alternative zu bisherigen Netbooks. Im Gegensatz zu diesen bietet der HP mehr Leistung und einen HDMI-Anschluss. Nur wer unbedingt acht Stunden und mehr getrennt vom Stromnetz arbeiten möchte, muss sich entweder zum Kauf eines leistungsschwachen Netbooks mit großem Akku oder eines teueren ULV-Notebook durchringen.

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