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Produkttest: Netgear PTV1000 Push2TV Wireless Display Adapter



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Ein Hoch auf die Bequemlichkeit…
Mit dem Netgear Push2TV-Adapter, der seit dem 25.8. auch in einer HD-fähigen Variante erhältlich ist, kann das Bild eines Notebooks drahtlos empfangen und an ein Fernsehgerät übertragen werden, sofern dafür die richtigen Komponenten im Notebook vorhanden sind. Sollte man keines der entsprechend vorkonfektionierten Systeme mit Wireless Display Adapter kaufen wollen, kann die Funktion auch per Mini-PCIe-Anschluß nachgerüstet werden, einen passenden Intel Prozessor und die Intel HD Grafik vorausgesetzt. Hat man hierfür keinen Anschluss mehr frei, lässt sich der WirelessDisplay/WLAN-Adapter mit dem in heutigen Notebooks üblichen WLAN/BT-Adapter auch tauschen, was in der Regel kein Problem ist. So weit zur Technik. Wie viel Spaß das Teilchen gemacht hat ist damit natürlich noch nicht gesagt.
Ausgepackt und angeschaut
Außer der kleinen Zauberkiste liegen noch ein HDMI-Anschlusskabel, der Netzadapter und eine mehrsprachige Beschreibung in der Verpackung. Wie man auch im Unboxing-Video sehen kann, ist zumindest die Oberseite des Gehäuses in glänzendem Klavierlack gehalten, was ich bekanntlich recht kritisch sehe.

Nach dem Anschließen des Netgear-Adapters an den TV zeigt sich die grafische Oberfläche innerhalb weniger Sekunden „bereit“ zum Empfang, vorausgesetzt der richtige AV-Kanal ist ausgewählt. Am Notebook muss dann die entsprechende WiDI-Software gestartet werden, die zuerst nach passenden Adaptern in der Umgebung sucht. Am Testrechner Toshiba Satellite R850 gibt es dafür einen kleinen Extraschalter, die Software kann aber auch aus der Programmliste gewählt werden. Beim erstmaligen Verbindungsaufbau wird noch die Übertragung einer Sicherheitsnummer auf das Notebook verlangt, dann kennen sich die Geräte und alle folgenden Verbindungen werden automatisch hergestellt.

Der Spaß kann also losgehen…
Der Netgear-TV-Adapter empfängt also das Signal des iCore-Notebooks (Arrandale) und stellt es auf dem TV dar. Über mehrere Zimmer hinweg, woran ich besondere Freude hatte, klappte das zwar nur manchmal, aber bei einer empfohlenen Entfernung von drei Metern ist das wohl ein passables Ergebnis. Unter Windows findet sich lediglich ein zweiter Monitor in den Grafiksettings, von der Netzwerkverbindung dahinter sieht man dagegen nichts. Dieser Vorgang wird offensichtlich von dem darüber liegenden Tool von Intel gesteuert und verdeckt, aber seis drum. Die im Handbuch beschriebene Unmöglichkeit, einen anderen als den Klonmodus zu nutzen, kann ich aber nicht bestätigen. Angeblich kann die Verbindung zwischen den zwei WirelessDisplay-Devices auch über einen zentralen Router hergestellt werden, wozu der Sinn mir aber auch nach eingehender Recherche genauso unklar blieb, wie das dazu nötige Vorgehen. Mit Linux ist das alles auch noch nicht kompatibel.

Netgear PTV1000 – Teil 1″

Wahlweise kann zur Ausgabe auf den TV der HDMI- oder der Composite-Ausgang des Netgear-Kästchens genutzt werden, wobei natürlich HDMI als die bessere Technik zu empfehlen ist, wo möglich. Die Audiosignale, die bei HDMI ja mit übertragen werden, können der kleinen Push2TV-Kiste aber auch per Stereo-Chinchkabel entnommen und zur Musikanlage geführt werden. Einbußen in der Klang- oder Bildqualität konnte ich über keinen der genannten Verbindungswege feststellen, was mir ein Sonderlob wert ist. Gut, die Darstellung über den analogen Composite-Ausgang ist nicht sooo besonders, aber zum Einen ist das eben der alten Technik geschuldet, also normal. Und zum Andern kann das mit ein wenig Gefummel an den Settings ja auch leicht verbessert werden.

Videos sehen sowieso deutlich besser aus, aber auch hier langt der analoge Weg natürlich nicht an die Qualität bei HDMI-Übertragungen ran. Die höchstmögliche Auflösung wird mit 1280×720 angegeben, kopiergeschützte Inhalte werden jedoch nicht unbedingt dargestellt. Außerdem kommt es bei der Übertragung zu einer leichten, zeitlichen Verzögerung (Delay, Lag) von ca. einer Sekunde in der Bild- und Tonwiedergabe; das Bild auf dem TV zieht also etwas nach. Es reagiert eben nicht direkt auf jeden Mausschubser, aber daran kann man sich wohl gewöhnen, wenn man es erstmal weiß. Da Audio und Video gleichermaßen nachziehen und somit trotzdem parallel laufen, merkt man davon erst recht nichts mehr, sobald der Film oder das Musikstück erst einmal laufen.

Netgear PTV1000 – Teil 2″

Eine Sache hat mir jedoch ein wenig gefehlt, und zwar ein eingebauter DVB-T-Empfänger im Netgear-Adapter! Dieser hätte den Vorteil, dass TV- und PC-Audiosignal am gleichen Ausgang zur Verfügung gestanden hätten und somit über ein einzelnes Stereokabel der Musikanlage hätten zugeführt werden können, was lästige Kanalumschaltungen erspart. Außerdem hätte ich so noch besser meinen neuen Mitbewohner ärgern können, in dem ich einfach mal ein wenig „unpassende Musik“ vom Nebenzimmer aus gestartet hätte ;-). Aber hätte wäre wenn, heute ist nicht aller Tage und wenn sich die Wireless-Display-Technik halbwegs durchsetzt lässt sich mein „Traum“ ja vielleicht doch noch mit einem der kommenden Modelle erfüllen. Für angenehme HomeCinema-Abende eignet sich die Technik ja jetzt schon annähernd “hervorragend”.

Preis-/Leistung – Fazit
Auch die Firmen D-Link und Belkin haben ähnliche WirelessDisplay-Empfänger in der Pipeline, die aber mit 120 bzw. 140 Euro deutlich teurer sind, als das vorgestellte Netgear-Modell. Die angebotenen MiniPCIe-Adapter für WiDi-Unterstützung unterscheiden sich dagegen in der WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit und in den Preisen ganz enorm. Zwischen 28 und 88 Euro kann man einen solchen Einbau-Adapter von Intel erstehen. Zusammen mit den 52 Euro für den vorliegenden Netgear Push2TV-Adapter (88 Euro die HD-Variante) muss man also mindestens 80 Euro ausgeben, um in den Genuss der drahtlosen Bild- und Tonübertragung zu kommen. Das ist zwar eigentlich als angemessen zu bezeichnen, angesichts der zusätzlichen Voraussetzung einer aktuellen iCore CPU und weiterer Systemvoraussetzungen relativiert sich das aber ein wenig.

Wer noch mehr darüber erfahren möchte, sollte sich vielleicht auch noch den Testbericht von Sven durchlesen, der sich den Netgear-Adapter ebenfalls schon einmal etwas intensiver angesehen hat. Auch die Bewertungen von „echten“ Kunden neben der Produktbeschreibung in unserem Shop sollte Auskunft geben, wieviel Spaß das Teil macht.

Pro:
+ einfaches Handling
+ keine/kaum Qualitätseinbußen bei Audio oder Video
+ hoher Bequemlichkeits-Zugewinn

Contra:
– Hochglanzoberfläche
– leichtes Lag (zeitliche Verzögerung des Bildes)
– geringe Produktauswahl (begrenzte Anzahl Notebooks, nur ein Empfangsgerät) dadurch etwas zu teuer

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3 Kommentare

  1. avatar
    jant schrieb am
    Bewertung:

    So ein nutzloses Video. Verschenkte Zeit. Die Funktionsweise wird nicht demonstriert. Nur Kommentare zur Optik. Wer braucht so etwas?

  2. avatar
    Matthias Schleif schrieb am
    Bewertung:

    das tut mir leid, dass das Video nicht Deinen Erwartungen entsprochen hat, es handelt sich aber auch nicht um ein how-to-, sondern um ein Unboxing-Video, deswegen hab ichs auch so benannt ;-) So superneu ist der push2tv-adapter aber nicht, bei YT wird es sicher auch ein how-to geben…
    Ich nehm Deine Kritik trotzdem ernst, ganz unrecht hast Du natürlich nicht…demnächst mach ich das Video erst nach dem Test und nicht schon beim Auspacken…es sei denn es handelt sich um ein sehr neues Teil, das die Leute einfach erstmal sehen wollen.

    zur Funktionsweise hatte ich übrigens auch so ca 800 Wörter geschrieben…u.a.

    Pro:
    + einfaches Handling

  3. avatar
    Marwan schrieb am
    Bewertung:

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