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Produkttest: Lenovo Thinkpad Edge E525 AMD



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Allround-Notebook mit Profi-Allüren
Update:
Der Kritik an meinen letzten Videos Rechnung tragend, die sich hauptsächlich auf die geringe Aussagekraft reiner Unboxing-Filmchen bezog, habe ich das aktuelle Video-Review erst nach dem eigentlichen Test erstellt. Neben der eigentlichen Beschreibung und Bewertung der Thinkpads habe ich darin noch die verschiedenen Boot-Modi getestet, bzw. die Rechner in Bootraces gegeneinander antreten lassen. Wie immer gehe ich am Ende eines solchen Vergleichs auch darauf ein, ob sich der Mehrpreis des größeren Modells lohnt, oder nicht. Viel Vergnügen! [Video im Artikel]

Die Notebook der Thinkpad-Serien sind im Allgemeinen für ihren professionellen Touch bekannt, der nicht zuletzt durch das Festhalten am Trackpoint als zusätzlichem Eingabegerät und dem rot markierten, zweiten Maustastenset aufrecht erhalten wird. Dieses unverkennbare Gesicht weckt beim Käufer natürlich eine entsprechende Erwartungshaltung in den Punkten Stabilität und Professionalität, ungeachtet dass es sich bei den Edge-Modellen ja eigentlich um günstige Consumermodelle handelt. Die E525-Notebooks basieren im Gegensatz zu den baugleichen E520 Thinkpads auf einer der neuen AMD Fusion Plattformen A4, A6 oder A8. Neben der großen Variante mit integrierter Radeon HD 6620G-Grafikeinheit hab ich mir auch das kleine A4-Modell schicken lassen, um sie mir einmal näher anzusehen.

Technische Daten:
AMD Fusion A8-3500M Prozessor (bis 2,4 GHz), Quad-Core (ThinkPad Edge E525 NZ62KGE)
AMD Fusion A6-3400M Prozessor (bis 2,3 GHz), Dual-Core (ThinkPad Edge E525 NZ62JGE)
AMD Fusion A4-3300M Prozessor (bis 2,5 GHz), Dual-Core (ThinkPad Edge E525 NZ62GGE)
500-750GB HDD, 4-8GB RAM, DVD Brenner
15 Zoll Display, matt, 1366×768
Radeon HD-Grafikchips ( 6480G in A4, 6520G in A6, 6620G in A8)
WLAN N, Bluetooth, GB-Lan
VGA, HDMI, eSATA/USB-Kombo, ExpressCard Slot, 3xUSB2.0
Mehrfachkartenleser, Multi-Touchpad, Trackingpoint
Webcam, Mikrofon
6-Zellen-Akku (ca. fünf Stunden)
33m hoch, 2,4kg schwer
Windows 7 64 Home Premium oder Professional

Lenovo Thinkpad Edge E525 – Teil 1″

Hardware:
Vier Prozessorkerne mit vier Threads, bis zu 2,4GHz Taktrate, 4GB RAM, Radeon HD 6620G Grafikkern und 750GB Festplatte, all das klingt schon ziemlich amtlich. HDMI-Ausgang, WLAN und ein Display mit 1366×768 Auflösung sind zwar eher Standard, aber die Thinkpads unterstreichen an verschiedenen Stellen doch ihren Proficharakter. Dazu gehört der ExpressCard-Slot, der DVD-Brenner und ein eSATA/USB-Komboanschluß, aber auch ein paar der mitgelieferten Software-Tools.
Ansonsten fühlt sich das System sehr stabil an, nichts wackelt oder klappert und die Spaltmasse halten sich in erträglichem Rahmen. Das Display ist matt, was erfahrungsgemäß bei den Kunden recht beliebt ist, die große und angenehm stabile Chiklit-Tastatur weist ein paar kluge Sondertasten und ein abgerücktes Zahlenfeld auf, und die Touchpad-Trackpoint-Kombination mit je zwei rechten und linken Maustasten sucht sowieso seinesgleichen.

Exkurs- Früher hab ich ja immer gelästert über diese Trackpoint-Funktion, vor allem wegen des „nostalgischen IBM-Design“ das damit einher geht. Einerseits habe ich nun, nachdem ich das mal eine Weile benutzt habe, die Funktionen erst richtig kennen und mögen gelernt und andererseits ist dieses Teilchen natürlich genau das, was man unter einem echten Patent versteht…auch ohne abgerundete Ecken. Dennoch könnte man das vielleicht auch mal in blau machen; rot ist schließlich für Mädchen! Und richtig angesagt ist die Kombination aus rot und schwarz ja auch schon länger nicht mehr ;-)

Lenovo Thinkpad Edge E525 – Teil 2″

Passend zu diesem „nicht perfekt, aber an keiner Stelle wirklich schlecht“-Style läuft der Akku gut 5 Stunden bei normalem Websurf-Verhalten. Auch das Windows 7 Home Premium 64 Betriebssystem passt in diese Reihe, leider aber auch die Helligkeits- und Kontrastwerte des Bildschirms, der sich dafür ganz „lenovo-typisch“ bis auf etwa 180° aufklappen lässt. Gewicht und Größe passen ebenfalls zu diesem Eindruck, denn mit 2,4 kg ist das Edge nicht wirklich mobil, befindet sich mit 15 Zoll Displaydiagonale aber kurz davor, als ernsthafter Desktop-Ersatz wahrgenommen zu werden. Das funktionale Zubehör wie Lautsprecher, Mikrofon oder Webcam machen außerdem einen sehr alltagstauglichen Eindruck. Die Bilder der in 720p aufnehmenden Kamera haben meine Erwartungen sogar übertroffen. Rein äußerlich sind die Edge-Modelle zudem ziemlich dezent gestaltet, lediglich der metallisch erscheinende, rote Displaydeckel am Topmodell mit A8-3500M CPU drängt sich ein wenig in den Mittelpunkt. Hätte das kleinere A4-Modell, das ich zum Vergleich auch hier habe, nicht auch diese LED im i-Punkt des Thinkpad-Schriftzugs würde man es wohl im Halbdunkel gar nicht mehr wahrnehmen, so verschwindend gering ist die zurückgegebene Lichtmenge der mattschwarzen Oberfläche.

„Verschwindend gering“, das trifft erfreulicherweise auch auf die Hitzeentwicklung innerhalb des Notebooks und die dementsprechende Belästigung durch Lüftergeräusche zu. Ich hab so einiges versucht, aber mehr als nur lauwarm an einer (der linken hinteren) Ecke ist das Thinkpad Edge E525 einfach nicht geworden. Die Lüftersteuerung ist wirklch sehr gelungen, denn auch diese hört man kaum, wenngleich die daraus strömende Luft teils deutlich wärmer ist, als es sich am Gehäuse anfühlt.

Software
Wie gehabt fehlen mir bei den Vorinstallationen immer diverse freie Codecs und vielleicht mal was anderes als der Windows Mediaplayer, aber solche Sachen sind ja schnell installiert. Dafür hält Lenovo sich dankenswerterweise mit Bulkware ziemlich zurück, nur Skype und die Lenovo-eigenen ThinkVantage-Tools, sowie ein paar Tools von Corel zum DVDs brennen, etc. gehören nicht originär zum Betriebssystem, wobei Skype aber mittlerweile zu Microsoft gehört und von daher wenig überraschend dabei ist. Außer den Vantage-Tools für Businessaufgaben kann mit der „Lenovo Device Experience“ noch das System getestet und angepasst werden, aber es werden auch kostenpflichtige Tools (bspw. Rescue and Recovery) zur Installation angeboten, die sich erst im Nachhinein als kostenpflichtig zu erkennen geben…ein etwas unschönes Gebahren, wie ich finde. Das aktuelle Servicepack für Windows 7 ist jedenfalls auch schon drauf, leider aber auch mal wieder eine Norton Anivirus Testversion…die nervigste Software der letzten 10 Jahre.

Lenovo Thinkpad Edge E525 – Lenovo-Tools”

Über die Lenovo-Tools gelangt man unter anderem auch zu den Nav-Pad-Settings und zu Ati Express, also den Einstellungen für das Touchpad-Trackpoint-System und die speziellen Grafiksettings. Über eine weitere Software (Simple Tap), die ich erstmal nicht installiert habe, könnte man auch noch mit einfachen Gesten zugeordnete Programme öffnen, also eine Art Makrofunktion einrichten. Ganz nett, aber erfahrungsgemäß führe ich solche Gesten immer genau dann versehentlich durch, wenn ich es am wenigsten brauchen kann, abraten kann ich von der Nutzung aber nicht; wer sich´s zutraut soll diese Zusatzfunktion nutzen. Interessant sind auch die Zuordnungen für den Trackpoint, wovon sich meiner Meinung nach die Scrollfunktion am sinnvollsten nutzen lässt.

Leistung:
Im Windows-Leistungsindex erreicht das Notebook 4,5 Punkte, die Angaben für die Grafik- und CPU-fähigkeiten sind mit 6.1 und 6.6 aber deutlich höher; das das Gesamtergebnis bestimmende schwächste Einzelergebnis kommt wie so häufig von der anstrengenden Aero-Oberfläche von Windows. Offensichtlich hat AMD die Implementierung der gängigsten (Video-)Formate und (Grafik-)Funktionen aber recht gelungen umgesetzt, denn lediglich bei „anstrengenden“ Games kommt die Technik mal in Stress; hochauflösende Videos und normale DX-Games sind dagegen kein Problem, auch nicht bei 1080p. Im Gegenteil ist es schon erstaunlich wie wenig Leistungshunger die Technik auch bei mehreren parallel laufenden Streams und Videos an den Tag legt, was jedoch nicht heißt, dass immer alles fluffig abläuft. Die extreme Konzentration auf grafische Aufgaben im Konzept der APU-Plattformtechnik führt scheinbar zu leichten Verzögerungen bei anderen Vorgängen. Speziell der Aufruf von Setuproutinen hat teils mehrere Minuten gedauert, so dass ich mich schon ärgern wollte. Da ich die Test-Notebooks ja testen möchte, wie sie sind, gilt auch der Einwand „man könnte das ja noch tweaken,“ nur bedingt. Dass das Ausmisten von einigen der immerhin 103 Hintergrundprozesse und das Anpassen diverser Settings diesbezüglich hilfreich wäre, davon kann man wohl ausgehen. Die gefühlte Rechenleistung ist also eigentlich recht hoch, steht nur nicht zu jedem Zeitpunkt sofort und in vollem Umfang zur Verfügung.
Im Prinzip steckt wohl eine Frage der Plattform-Philosophie dahinter: bei den aktuellen Intel iCore-Plattformen (der gleichen Preisklasse) mit Intel HD-Grafikchip -zum Beispiel Lenovos B570 – wartet man zwar weniger lang auf Programmstarts, muss dafür aber mit deutlich höherer Systemauslastung durch grafik-intensive Tätigkeiten leben. Dies kann unter anderem zu stockender Wiedergabe bei HD-Videos führen; die hier getestete AMD Fusion APU ist eben der gegenteiligen Philosophie entsprungen.

Wie oben angedeutet habe ich mir ja noch ein zweites, fast baugleiches Thinkpad Edge E525 mit einer etwas kleiner dimensionierten Fusion-APU (A4 statt A8) zum Zweck eines ausführlichen Vergleichs in mein Testlabor senden lassen, aber auch dieses zeigt im Prinzip dasselbe Verhalten. Die Systeme sind sogar dermaßen gleich, dass sich Unterschiede nur im Detail, respektive in der Rechenpower zeigen. Lediglich die Windows-Version (Professional statt HomePremium) ist eine andere und die Displays scheinen aus zwei unterschiedlichen Baureihen zu stammen, sind farblich jedenfalls alles andere als einheitlich.
Im alltäglichen Parallelbetrieb konnte ich dagegen teils gar keinen Unterschied mehr festmachen; von Zeit zu Zeit musste ich sogar die Deckelfarbe checken, um mich zu versichern, an welchem der Modelle ich eigentlich grad arbeite. Unter härteren Bedingungen, wie z.B. bei Benchmarktests, kann man die unterschiedliche Leistungsfähigkeit dann aber sehr schön beobachten.

AMD A4 (oben) und A8 (unten) im Windows Leistungsvergleich

image

image

Fusion-Versionsvergleich
Die A4-APU taktet zwar etwas höher, hat dafür aber nur zwei statt vier Kerne und auch nur zwei statt vier Threads. Speziell bei Cinebench-Tests, in dem einzelne Bilder gerendert werden, kann man den Bildaufbau in zwei sich parallel aufbauenden Bildausschnitten gut beobachten. Mit dem Modell mit der A8-APU werden dagegen gleich vier Ausschnitte gleichzeitig berechnet, einer pro Kern also. Gleiches gilt für den Benchmarktest in Winrar, den man auf Einzelkernberechnung umschalten kann. Mit seinen vier Kernen ist das A8-Modell auch dort deutlich flotter (~30%), im Ein-Kern-Test hat dann trotz der höheren Taktung des ersten A4-Kern keiner mehr die Nase vorn (die zwischen A4 und A8 positionierte A6-APU wurde nicht getestet, dürfte sich aber ähnlich positionieren).

Ob das gut 60 Euro teurere Thinkpad Edge E525 mit A8-APU seinen Aufschlag gegenüber der A4-Version auch wert ist, ist also ziemlich subjektiv und abhängig von den zugewiesenen Aufgaben. Programme, die zu verteilter Berechnung geeignet sind, können mit der A8 sicher Vorteile erzielen, nur gibt es davon wohl noch nicht allzu viele. Fakt ist demnach, dass man tatsächlich ein „Mehr“ für sein Geld bekommt, nur sehen tut man da nix von. Mit dem A8-Modell ist man jedenfalls auf der sicheren Seite, keine Ruckelvideos und Stotterspiele erleiden zu müssen und in Zukunft für Mehrkernberechnungen besser gewappnet zu sein, aber der Vorsprung ist nur marginal und sicher nicht jedem das Geld wert. Hier nochmal ein paar Bilder der Benchmarkergebnisse:

Lenovo Thinkpad Edge E525 – Benchmarks”

Sollte großes Interesse an einem tiefer gehenden Vergleich bestehen, können wir euch die beiden Kandidaten auch nochmal in einem Livestream vorstellen; hierzu hinterlasst bitte einen entsprechenden Kommentareintrag. Einfache Fragen werden über die Kommentarfunktion natürlich weiterhin beantwortet.

Fazit
Aus der „Klasse der Masse“ (15 Zoll, um 500 Euro) hebt sich das Lenovo Thinkpad Edge E525 vornehmlich durch die aktuelle AMD-Fusion-Plattform mit integrierter CPU-/GPU-Einheit (APU) heraus, die in der Regel ein etwas besseres Preis-/Leistungs-Verhältnis aufweisen, als vergleichbare Intel-Kombinationen. Die weitere Hardware-Ausstattung (4-8GB RAM, bis 750GB HDD), die Vielzahl der Anschlussmöglichkeiten (ExpressCard Slot, eSATA,..) und die allgemeine Stabilität sind ebenfalls leicht überdurchschnittlich. Das Display könnte allerdings etwas besser sein, was meiner Meinung nach auch für das altbacken anmutende Gehäuse-Design gilt. Hier setzt Lenovo jedoch ganz auf den Wiedererkennungswert, wozu eben auch das Festhalten am Trackpoint-Prinzip gehört. Für Liebhaber sehr flacher Notebooks hatte man ja schon vor einiger Zeit die X-Serie entwickelt, auf die bei Bedarf verwiesen werden kann.

Pro:
Stabilität
Ausstattung
Professionalität des Eindrucks („IBM-Design“)
Lüftersteuerung
umfangreiche Lenovo-Tools

Contra:
durchschnittliches Display
kein USB3.0
zu häufige System-Beeps

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9 Kommentare

  1. avatar
    Bewertung:

    Bei einer Kaufberatung habe ich einem Bekannten genau dieses Modell mit A8 (+ Ram + m4) empfohlen, der es dann hier auch gekauft hat.
    Er ist vollkommen zufrieden damit.

    Was mich wundert, ist aber, dass der A4 und der A8 hier scheinbar die gleiche Grafikleistung haben. Eigentlich hat doch der A8 mehr Rechenwerke im Grafikteil der APU, oder?

  2. avatar
    Hirsma schrieb am
    Bewertung:

    Aussagen wie :”das altbacken anmutende Gehäuse-Design…” finde ich an dieser Stelle leider etwas unpassend. In Zeiten in denen alle Hersteller versuchen etwas “neues” auf den Markt zu “prügeln” nur um Apple “Konkurrenz” machen zu können, empfinde ich das Design schon beinahe als klassisch stilsicher. Dass das Design weniger den jugendlichen Gamer anspricht, sondern vielmehr den Buisiness-User bzw. Prosumer dürfte auf der Hanf liegen. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle festhalten, dass ich es als sehr positiv ansehe, dass Lenovo (nach der IBM-Übernahme) an altern Tugenden festhält und nicht im “alles neu” Wahsinn untergeht bzw. sich diesem hingiebt.

    Es gibt wirklich schlimmere Designs…

    Ich bin bekenneder Mac-User inkl. iPad, Macbook sowie 27″ iMac und muss trotzdem sagen, dass das Design von Lenovo besonders durch die “Schlichtheit” überzeugen kann. Bei den Dimmensionen der Geräte sieht es allerdings anders aus, wo ich wieder glücklich bin ein Macbook zu besitzen, obwohl dieses schon über 2 jahre alt ist.

  3. avatar
    Matthias Schleif schrieb am
    Bewertung:

    @M
    zur Anzahl der rechenwerke hab ich auch keine info, aber scheinbar zieht der A8 seine Mehrleistung hauptsächlich aus den zusätzlichen Kernen…und das klappt ja auch, die Werte der A8 sind ja besser.
    Und Deinen Bekannten kann ich gut verstehen, die TP Edge machen ja richtiggehend was her ohne allzu teuer zu sein.

    @Hirsma
    so absolut hab ich das auch nicht gemeint…der Porsche 911 hat auch seit 40 Jahren dasselbe Design, kaufen würd ich mir den trotzdem ;-)
    Im Gegensatz zu den Thinkpads bzw den Trackpoints gibt es einen Porsche aber zumindest auch in unterschiedlichen Farben…

  4. avatar
    Bewertung:

    Naja, hier steht, http://de.wikipedia.org/wiki/AMD_Fusion#Modelle_f.C3.BCr_Notebooks dass der A8 mit 400 gegen 240 Streamprozessoren beim A4 (bei gleichem Takt) eigentlich schneller sein müsste.
    Und selbst die Bezeichnung der Grafikkarte ist ja unterschiedlich, daher verwundert es mich etwas. Es könnte natürlich auch sein, dass der Windows Test nicht die Leistung an sich misst, sondern, die Punktzahl durch die Speicherbandbreite limitiert, oder so..
    Es verwundert mich nur etwas..

  5. avatar
    Matthias Schleif schrieb am
    Bewertung:

    Das darf Dich gerne wundern, ich danke für den Hinweis ;-) Wie Microsoft die Leistung misst weiß ich auch nicht…zumindest ist der Windows Test anscheinend nicht wirklich aussagekräftig, bzw falsch. Schau doch nochmal in die letzte Fotoserie, da sind u.a. die Cinebench-Ergebnisse aufgeführt. Mal davon ausgegangen, dass der openGL-Test darin sich ausschließlich auf die Grafikkarte bezieht, ist das A8-Modell mit 1,88 Punkten da gut 3,5mal so gut, wie die A4 mit 0,46 Punkten. Die Futuremarks waren auch besser mit dem A8, wenn auch nicht so extrem.

    In Redmond wird halt gern mal über den Daumen gepeilt ;-)

  6. avatar
    Bewertung:

    Ok, das beweist zumindest, dass der A8 bei mobilen Spielern einen wirklichen Vorteil, gegenüber dem A4 hat.
    Auf jeden Fall wäre es Prima es hier zu posten, falls sich die Sache mal aufklärt!
    Viele Grüße,
    M

    PS: Mein Nächster wird aber eher Ivy oder Trinity im X220t Nachfolger… Aber das ist noch spannende Zukunftsmusik (Schafft AMD einen Effizienten Bulldozer?, Was bringen 3D Transistoren?)

  7. avatar
    Stefan schrieb am
    Bewertung:

    Ich bin über Google hier gelandet. Den Artikel finde ich wirklich super, sehr ausführlich und hilfreich.

    Das (bemängelte) Design ist mir persönlich völlig egal, funktionieren muss das Ding.
    Also für mich ist das Lenovo genau das richtige.

    Ich frage mich sowie wer die ganzen Laptops mit spiegeldem Display und Hochglanzlackierung etc. kauft.

  8. avatar
    Sebastian schrieb am
    Bewertung:

    Lenovo setzt seit Jahren die einheitliche (und meiner Meinung nach edle) Designlinie fort. Robuste und funktionelle Geräte, die tun, was man von ihnen erwartet. Daher bei Notebooks auch (fast) die einzige Wahl.

    Kleine Anmerkung zum Cyberbloc an Sven ;) Mich hat es schon immer genervt, dass Links im selben Fenster geöffnet werden (Produkte im Store usw.). Kann man das denn nicht mal beheben?

  9. avatar
    sego schrieb am
    Bewertung:

    Hey,

    bei der Frage Kaufberatung kommt es immer auf die Bedürfnisse eines Menschen an. Was mir aufgefallen ist, dass gerade diejenigen, die keinen Schimmer von Hardware haben, völlig falsche Prioritäten setzen. Die kommen meist mit irgendwelchen ganz tollen Schnäppchen vom Saturn und fragen “ob die gut sind”. Weil dort ja dick und fett “Sie sparen 200€” steht.
    Dicke Grafikkarte, Quadcore … alles Sachen, die genau DIESER Typ Mensch nicht braucht. Dafür dann aber ne 5400er Platte drin…
    Ich habe bislang 3 Thinkpad Edge E525 (billige mit AMD A4) für Menschen mit niedrigen Anforderungen gekauft. Also Internet/Youtube, Mails, Office, Bilder gucken …
    Für einen der besonders ungeduldigen, nervösen Spezies mit SSD und er war platt wie schnell das Notebook von der Reaktion her ist.

    Ich kann das Notebook vor allem wegen der guten Verarbeitung und der erstaunlich guten Akkulaufzeit empfehlen. Das E525 mit SSD geht im Idle auf sagenhafte 6,5 Watt Stromverbrauch runter.

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