Bewertung
Pro
- Design und Verarbeitung
- wechselbarer Akku
- Akkulaufzeit
Contra
- Auflösung des Display
- schwache Kamera
Nachdem ihr am Dienstag schon viel zu Design und Hardware des HTC One SV erfahren habt, geht es heute weiter mit den "inneren Werten": zum Beispiel Kamera, Klang und Software.
Telefon und Kommunikation
Telefon und Kommunikation
Da mir ein Vertrag mit LTE derzeit noch zu teuer ist, habe ich das 3G-Modell getestet, dabei gab es (in der Großstadt) keine Probleme. Das One SV nutzt folgende Frequenzen:
- GSM : 850, 900, 1800, 1900 MHz
- UMTS: 850, 900, 1900, 2100 Mhz
Das LTE-Modell läßt sich übrigens nicht nur mit einem Telekom-Vertrag nutzen, auch Vodafone und O2 werden unterstützt (Frequenzen: 800, 1800, 2600 MHz).
WLAN (802.11 a/b/g/n) könnt ihr mit dem One SV mit 2,4 und 5 GHz nutzen.
Beim Telefonieren gibt es auch keine Abstriche, euren Gesprächspartner versteht ihr klar und deutlich, sogar die Freisprechfunktion kann überzeugen.
Kamera
Kameras und Klang
Das HTC One SV verfügt über zwei Kameras, eine Frontkamera mit 1,6 Megapixel Auflösung für Videochats und Selbstportraits sowie eine Kamera mit 5 Megapixel Auflösung, Autofokus und LED-Blitz auf der Rückseite. Die Bilder sind trotz F/2.0-Blende und BSI-Sensor nur mittelmäßig, farblich zu blass und meistens etwas unscharf, der Autofokus reagiert ziemlich träge. Die Verwendung des digitalen Zooms sollte man auch vermeiden, diese Bilder sind einfach nicht zu gebrauchen, die Details werden nur noch verschwommen dargestellt.
Die Kamera-App bringt einige Filter und Szenenmodi (Automatisch, Panorama, Portrait, Landschaft, Nahaufnahme, geringes Licht usw ) mit. ISO, Belichtung, Kontrast, Sättigung und Schärfe können individuell angepasst werden. Man kann Videos im Zeitlupen-Modus und in FullHD (1080p) aufnehmen.
Klangmäßig ist das HTC One SV eher Mittelmaß, es verfügt zwar über Audio Beats, aber ohne die entsprechenden Kopfhörer kommt man nur eingeschränkt in den Musikgenuss, der Bass ist nicht erwähnenswert. Zusätzlich zum optisch recht ansprechenden Musikplayer ist auch ein FM-Radio installiert.
Software
Android 4.0 und HTC Sense 4.1
HTC hat dem One SV nur Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) spendiert. Ein Update auf Android 4.1 (Jelly Bean) sei geplant, ein Termin steht aber bisher noch nicht fest. Zusätzlich läuft auf dem Smartphone die HTC-eigene Oberfläche HTC Sense (Version 4.1). Die Software läuft sehr flüssig, Ruckler oder Aussetzer kamen bei meinem Test nicht vor. HTC hat bereits eine Reihe von Anwendungen wie 7digital (Musik kaufen) oder EA Games (Spiele kaufen) auf dem Smartphone installiert. Mit einer Vielzahl an mitgelieferten Widgets könnt ihr eure insgesamt 7 Homescreens individuell anpassen.
Auf dem HTC One SV ist Dropbox installiert. Wenn ihr euch dort anmeldet, bekommt ihr kostenlos 23 GB Speicherplatz für 2 Jahre. Das gilt übrigens nicht nur für Dropbox-Neulinge, sondern auch für diejenigen, die bereits über ein Dropbox-Konto verfügen.
Fazit
Fazit
Eine Mischung aus One S (Gehäuse, Displaygröße) und One V (Auflösung, Kamera) und dazu wahlweise LTE-Unterstützung: Heraus kommt das HTC One SV.
Wenn euch ein LTE-Modul wichtig ist, dann ist das HTC One SV eine preisgünstige Alternative zum Galaxy S3 LTE, Sony Xperia Z oder iPhone 5. Für weniger Geld und mit besserer Auflösung gibt es allerdings bei Cyberport das LG P936 Optimus True ab 249 Euro, der Nachteil dabei ist jedoch Android 2.3. Das HTC One SV ohne LTE-Modul, dem eigentlich schon veraltetem Android 4.0.4 und mit diesem Display macht für mich keinen Sinn, da ist das preisgünstigere HTC One S mit einem AMOLED-Dispay und einer Auflösung von 540 x 920 Pixel die bessere Wahl. Vielleicht hätte HTC einfach das One S um ein LTE-Modul erweitern und auf das HTC One SV ganz verzichten sollen.
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Dieser Beitrag wurde von Siv Zenker veröffentlicht.
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