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Produkttest: HP Compaq Presario CQ60-410EG - QL-65



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Preisgünstiges Notebook mit allerlei Technik
Auf der Suche nach einem neuen Notebook stieß ich durch Zufall auf das HP Compaq Presario CQ60-410EG – QL-65, dass nicht nur durch einen relativ schmalen Taler glänzt, sondern auch mit „mächtig“ Technik unter der Haube. Nachdem ich bereits vor Jahren mit HP und der Pavilion-Serie gute Erfahrungen gemacht hatte, war ich auch dieses Mal nicht abgeneigt erneut auf HP zurück zu greifen. Persönlich stand ich vor der Wahl zwischen Netbook oder Notebook. Nachdem ich mir viele der kleinen Helfer einmal näher angesehen hatte, merkte ich schnell, dass ein produktives Arbeiten mit Netbooks allerdings für mich nicht wirklich möglich war. Da qualitativ gute Netbooks ebenfalls mit etwa 350 bis 500 Euro zu Buche schlagen, entschied ich mich dann doch wieder für den großen Bruder und wurde auf das HP Compaq Presario für gerade einmal 499 Euro aufmerksam.
Technische Daten:

  • Mobile AMD Athlon X2 QL-65 (2.2 GHz)
  • 15,6 Zoll WXGA 16:9 Display (glänzend), Webcam
  • 4 GB RAM, 320 GB Festplatte, DVD LightScribe Brenner
  • NVIDIA GeForce 8200M Grafik, HDMI
  • WLAN-g, separater Nummernblock, Vista Home Premium
  • Modem, 10/100 LAN, 3x USB2.0, Card Reader
  • umfangreiches Softwarepaket inkl. MS Works, MS Office Home & Student 2007 Testversion
  • Zwei Jahre Abhol-Service.
    HP Compaq Presario CQ60-410EG – QL-65″

    Da ich mit dem Notebook vorrangig arbeite, war es mir sehr wichtig, dass die Tastatur richtig angelegt ist. Hier überzeugt das Compaq Presario mit einem Standard-Tastatur-Layout und einem externen Ziffernblock, welches ich bei keinem preislich vergleichbaren Notebook so gefunden habe. Die Tasten sind groß und lassen sich butterweich tippen, was mir beim schnellen Schreiben sehr zu Gute kommt. Da ich bisher noch nicht mit Windows Vista gearbeitet habe, war der Umstieg auf Vista etwas gewöhnungsbedürftig. Dank der 4 GB Arbeitspeicher und 320 GB Festplattenspeicher habe ich auch von den immer wieder zu lesenden Performance Problemen von Vista bisher nichts mitbekommen. Ansonsten sei auf das kostenfreie Upgrade auf Windows 7 Home Premium verwiesen, welches HP durch den Kauf anbietet.

    Das Notebook ist komplett installiert und startbereit, lediglich ein paar administrative Angaben wie Benutzername, Passwort, Ortszeit und Internetverbindung sind nötig. Für Einsteiger gibt es optional ein kleines Tutorial in Form eines Videos, welches Funktionen erklärt und erste Fragen beantwortet. Der Akku hält unter Volllast ca. vier Stunden, sicher ist das nicht gerade berauschend viel, aber ich find es ausreichend. Den Akku kann man bequem entfernen und so das Compaq Presario nur via Netzkabel betreiben. Der Lüfter des Notebooks läuft durchweg, allerdings sehr leise. Gegenteilige Meinungen, dass der Lüfter stören würde, kann ich also nicht bestätigen. Auch nicht die Info, dass das Notebook sehr heiß werden würde. Auch nach mehrstündiger Arbeit, CDs brennen etc. wurde das Notebook nur normal warm. Richtig beängstigend heiß aber keineswegs.

    Sehen wir uns die weitere Technik und Ausstattung an. Das glänzende Display zeigt brillante Farben im 16:9 Format, was vor allem bei Filmen von Vorteil ist. Auch bei den Anschlüssen wurde nicht gegeizt. Drei USB-Anschlüsse und ein HDMI-Ausgang wurden verbaut, ein 5-1-Card-Reader fand ebenfalls seinen Platz im Gerät. Ein zusätzlicher VGA-Anschluss ermöglicht des Weiteren den Betrieb eines externen Monitors. Als optisches Laufwerk steht ein DVD/CD Brenner zur Verfügung, der ebenfalls mit Dual-Layer-Rohlingen umgehen kann. Die restliche Hardware wie Modem, LAN, Sound etc. sind mittlerweile Standard und kaum noch der Rede wert. Das W-LAN kann bequem über einen Knopf neben der Powertaste aktiviert bzw. deaktiviert werden. Das gibt eine weitere Sicherheit, anders als wenn man diese Möglichkeit nur softwareseitig hätte. Die GeForce-8200-M-Grafikkarte nutzt Shared Memory, was bei 4 GB Hauptspeicher aber nicht wirklich ins Gewicht fällt. Zum Spielen reicht die GeForce allerdings nur begrenzt. In dem Preissegment um 500 Euro kann man eben kein waschechtes Spiele-Notebook erwarten, dennoch macht die GF8200M bei Strategiespielen oder etwas älteren Games ein gutes Gesicht. Aporpos Gesicht. Die integrierte WebCam erzeugt ein gutes Bild, welches für Skype oder sonstige Bildtelefonie völlig ausreichend ist. Leider konnte ich nirgends in Erfahrung bringen, mit wie viel Megapixel die WebCam arbeitet, allerdings war im Test das Bild der integrierten WebCam besser, als das der externen Logitech QuickCam e3500 mit 1,3 Megapixel.

    Was verbleibt als Fazit?!
    Für mich an oberster Stelle steht die Frage, für was ich das Notebook wirklich benötige. Dementsprechend muss ich einfach, genau wie bei der Frage der eigenen finanziellen Mittel, Kompromisse eingehen. Zum Spielen aktueller PC-Games ist das Notebook nicht wirklich geeignet, da trotz schnellem Chip und hohem Arbeitsspeicher die Grafikkarte einen Strich durch die Rechnung macht. Weiterhin ist die Akkulaufzeit sicherlich ein Minuspunkt, mehr als vier Stunden sollte man heutzutage schon erwarten können. Das glänzende Display erlaubt nur bedingt das Arbeiten im Freien bei voller Sonneneinstrahlung, doch dieses Problem hat man mit so gut wie jedem Notebook, Handy, Netbook und dergleichen. Die vorinstallierte Software lahmt unnötig das System und ca. 80 Prozent der bereits vorhanden Programme habe ich sofort wieder gelöscht, da ich sie einfach nicht brauche. Dementsprechend schneller ist Vista auch wieder geworden. Das wäre somit kein wirkliches Manko, sondern mehr ein persönliches Empfinden. Ansonsten bin ich immer noch begeistert vom HP Compaq Presario CQ60-410EG. Ich kann schnell und flüssig damit arbeiten und mit der Tastatur schreibt es sich wunderbar. Für knapp 500 Euro habe ich ein sehr gut ausgestattetes Notebook für den täglichen Gebrauch bekommen und nicht unnötig mehr Geld in einen Namen oder eine Marke investiert. Ich kann es nur weiterempfehlen!

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  • 3 Kommentare

    1. avatar
      sonja schrieb am
      Bewertung:

      sag mal ist bei dem notebook wirklich eine sims cd bei das sagen nähmlich viele aber im netz konnte ich nichts darüber finden bitt um antort liebe grüße sonja

    2. avatar
      Michael schrieb am
      Bewertung:

      Hi,

      du hast ja geschrieben das dass Lüftungssystem leise läuft. Da muss ich aber was anderes erzählen. Am Anfang war es auch ganz leise, doch mit der Zeit( 1 Jahr) wurdde er lauter, also er fing an zu rauschen. Außerdem hast du noch geschrieben, dass er nicht heiß wird, auch falsch am Anfang kühl, und mittlerweile kocht er über 40 °C . Tipp : dieses Notebook hat nur eine Festplatte mit 224 GB speicher ;)

    3. avatar
      Rainer schrieb am
      Bewertung:

      Ich habe das Notbook bei Galeria Kaufhof in Kempten gekauf, Es wir immer sehr heiss, am Anfang nach ca 1.5 bis 2 Stunden später dann schon nach 10 min. und schaltet dann ab.
      Was aber besonders ärgerlich ist . Galeria Kaufhof repariert nicht kostenlos obwohl das Laptop erst 15 Monate alt.

      Also keine Geräte irgendwelcher Art bei Galeria Kaufhof kaufen, es ist nicht empfehlenswert.

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