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Produkttest: ASUS Eee PC 1101HA Seashell – Teil 1



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11,6-Zoll-Muschelcomputer im Test
Nachdem ich das wohl größte Netbook von ASUS, den Eee PC 1101HA Seashell mit 11,6-Zoll-Display bereits in zwei Videos vorgestellt und verglichen habe, folgt nun der eigentliche Produkttest. In diesem ersten Teil habe ich meine Eindrücke zu den Themen Design, Verarbeitung, Anschlussmöglichkeiten und Upgradefähigkeit zusammengefasst. Im zweiten Teil soll es dann um die Akkuleistung, die spezielle ASUS-Software und die Fähigkeit zur Wiedergabe hochauflösender Videos gehen.
Design
Design ist natürlich immer eine Frage des Geschmacks. Trotzdem weiß das einer Muschel nachempfundene Gehäuse des ASUS Eee PC 1101HA Seashell im Großen und Ganzen zu überzeugen, was nicht zuletzt der vor wenigen Tagen gewonnene EISA-Award zeigt. Die Besonderheit dabei ist natürlich die nach vorn spitz zulaufende Form, aber auch das nicht zu große, eingestanzte Logo und die kleine Greiflippe, die zum besseren Öffnen des Netbooks am oberen Bildschirmrand angebracht ist, wissen zu gefallen. Ansonsten ist das Netbook überall sehr schön rund und liegt gut in der Hand. Die beiden LEDs an der Front stören nicht und das Design des Touchpads habe ich ja bereits beim letzten Mal gelobt.

Das Layout der Tastatur ist dagegen ein wenig kritikwürdig. Anstatt einer zweiten Funktionstaste hätte ASUS doch lieber die rechte und/oder linke Shift-Taste größer gestalten sollen. Diese sind wieder einmal kleiner ausgefallen als die unsägliche Caps-Lock-Taste, die man doch nur braucht, UM ZU SCHREIEN. Das Keyboard biegt sich aber an keiner Stelle unangenehm durch und die Tasten sind groß genug, sie auch mit dicken Fingern zu treffen.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des ASUS Eee PC 1101HA Seashell ist für ein Netbook, das hauptsächlich aus Plastik besteht, schon recht gut. Es gibt keine allzu großen Spaltmasse und die Gehäuseteile passen gut aufeinander, so dass nur geringe Nahtstellen zu sehen sind. Nicht ganz so schön gefällt mir der etwas hervorstehende Akku und die ganzen sichtbaren Schrauben auf der Unterseite. Dies sind aber Marginalien, da sie normalerweise nicht im Sichtbereich auftauchen.

ASUS Eee PC 1101HA Seashell – Teil 1″

Anschlüsse und Aufrüstmöglichkeiten
Trotz seines hochauflösenden Bildschirms mit 1366 x 768 Punkten hat das bisher größte Seashell-Modell keinen Digital-Video-Ausgang verbaut. Alle anderen, Netbook-typischen Anschlüsse sind dagegen vorhanden: ein mal USB, VGA-Ausgang, Netzeingang und der Anschluss für das Kensington lock befinden sich auf der linken Seite; zwei mal USB, LAN, Audio Ein- und Ausgang und der Multi-Kartenleser mit „Quick Spring“-Funktion befinden sich dagegen auf der rechten Seite. Ergänzt wird das Ganze natürlich mit dem Funktechnologien WLAN Draft N und Bluetooth.

Unter dem Akku findet sich noch ein Einschub für eine Simkarte, hinter dem sich aber noch kein entsprechendes UMTS-Modem befindet. Netbooks, die ein solches bereits verbaut haben, werden häufig von Mobilfunk-Providern angeboten. Öffnet man die einzige Klappe auf der Unterseite, so sieht man das Arbeitsspeichermodul und kann ein wenig ins Gehäuse schauen. Das Nachrüsten eines UMTS-Modems oder einer Festplatte ist offensichtlich nur möglich, indem man das komplette System zerlegt.

Zum Thema Upgradability gehört auch die bei den ersten Modellen bekannt gewordene Möglichkeit, den Prozessor über eine BIOS-Einstellung zu übertakten, so dass dieser an die Leistungsfähigkeit der in kleineren Netbooks verbauten Intel Atom N270 heranreicht. Das mir vorliegende System zeigt im BIOS einen „SHE Overclock Value“ von 10 Prozent an, den man bis auf 30 Prozent hochschrauben kann. Die niedrigste Einstellung ist jedoch 5 Prozent, was ich ein bisschen komisch finde. Ändert man die Einstellung kann es allerdings sein, dass das System nicht mehr stabil läuft. In neueren BIOS-Versionen soll es dieses Feature auch gar nicht mehr geben. Weitere Tests werde ich mit der Werkseinstellung von +10 Prozent durchführen, obwohl der ASUS Eee PC 1101HA wohl auch mit der +20-Prozent-Einstellung stabil läuft; jedenfalls der mir vorliegende.

Das automatische ASUS-Update lädt im übrigen auch die neue Version 0309 herunter, die das Overclocking-Feature wohl nur in Verbindung mit gewissen Arbeitsspeicherbausteinen zulässt. Das neue BIOS wird nicht automatisch installiert, so dass ich mich darum vorerst nicht kümmere.

ASUS Eee PC 1101HA Seashell – Teil 2″

Pro:

  • große Tastatur
  • BIOS-Übertaktung
  • WLAN Draft N

    Contra:

  • kein HDMI
  • SIM-Karte kann ins Gehäuse rutschen, wenn man zu fest drückt
  • nur RAM direkt über Zugangsklappe tauschbar (für HDD etc. muss System zerlegt werden)

    Im nächsten Teil werde ich dann auf die Akkuleistung, die spezielle von ASUS gelieferte Software wie das ASUSdock oder den easy mode sowie der schon einmal angesprochenen Fähigkeit, hochauflösende DXVA-Videos mit dem ASUS Eee PC 1101HA Seashell wiederzugeben, eingehen.

    Technische Daten ASUS Eee PC 1101HA Seashell:

  • Intel Atom Z530 (1.33 GHz) Prozessor
  • 11.6 Zoll HD LED Backlight Display (glänzend), Webcam
  • 1 GB RAM, 160 GB Festplatte, Card Reader
  • 6-Zellen Akku bis 9.5 Stunden Laufzeit, Multi Touchpad
  • WLAN-n, Bluetooth, 1,35 kg leicht, 2 Jahre Garantie, XP Home
  • Kostenpunkt 399 Euro

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  • 3 Kommentare

    1. avatar
      tsetse schrieb am
      Bewertung:

      sach ma, haste auf nbn.de die segel gestrichen?
      wär ja mal schade! :(

    2. avatar
      Hans schrieb am
      Bewertung:

      Scheint so, habe seit 1 Woche keine Narichten mehr gesehen. Comments dazu sehe ich auch keine, da muss schon was vorgefallen sein

    3. avatar
      Stussy schrieb am
      Bewertung:

      Kleiner Fehler in den Specs, der Prozessor mit 1.33 GHz ist ein Z520, der Z530 hat 1.6 GHz …

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