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Produkttest: Acer Extensa 5635Z (Modell: 423G32N) – Teil 1



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Ein schlanker 15-Zoller mit Preis-Leistungs-Ambitionen
Eine sehr beliebte Kategorie im Bereich der Notebooks sind die 15 Zoller im Preisbereich von 500 Euro. Das sieht man unter anderem daran, dass jeder große Notebookhersteller wie Asus, Lenovo und HP diverse Modelle in diesem Segment anbieten. Neben dem Preis überzeugen Geräte dieser Klasse in der Regel mit einer ausreichenden Prozessorleistung, viel Festplattenspeicher, einer großen Tastatur und einer augenfreundlichen Displayauflösung. Bei der gebotenen Ausstattung verwundert es oftmals, warum man bei anderen Vertretern portabler Computer mit ähnlichen Spezifikationen einige Hundert Euro mehr ausgeben muss. Auch das taiwanesische Computerunternehmen Acer möchte ein Stück vom Notebookkuchen abhaben. Locken möchte man die sparsame Kundschaft vor allem mit der Serie „Extensa“. Die günstigsten Vertreter dieser Serie gibt es bereits ab 300 Euro käuflich zu erwerben. Das man bei diesem Preis aber vor allem Abzüge im Bereich der Performance machen muss, sollte nicht unverständlich sein. Langt man ein wenig tiefer in die Tasche und ist bereit mindestens 450 Euro zu investieren, so kann man die aktuellen Modelle der Acer Extensa 5635Z(G)-Reihe ins Auge fassen. Ob man für diesen Preis ein ordentliches Notebook erwarten kann oder es vielleicht doch sinnvoller ist, noch ein paar Euro mehr auszugeben, soll der heutige Test am Beispiel des Acer Extensa 5635Z-423G32N zeigen.

Acer Extensa 5635Z-423G32N – Teil 1″

Ausstattungsvarianten
Wirft man einen Blick auf die deutsche Internetpräsenz des Herstellers, so sieht man, dass Acer drei verschiedene Konfigurationen der Extensa 5635Z Serie listet. Alle sind mit einem Intel Pentium T4200(4300), einer Onboard-Grafik aus selbem Hause, einem DVD-Brenner, einem 5-in-1 Kartenleser und einem 6-Zellen-Akku ausgestattet. Als Display kommt immer ein 15,6 Zoll LED-Display mit einer matten Beschichtung zum Einsatz. Auch die Auflösung unterscheidet sich mit 1.366 x 768 Pixel bei keinem der drei Modelle. Bei genauerer Betrachtung sieht man aber, dass sich nicht alles gleicht. Die Unterscheidungsmerkmale beschränken sich dennoch nur auf die Größe des Arbeitsspeichers (2 oder 4 GB) und der Festplatte (250 oder 320GB) sowie auf das eingesetzte Betriebssystem (Windows Vista Home Premium oder Business + XP oder Linpus Linux). Wem diese Ausstattungsvarianten nicht ausreichend sein sollten, der kann aufatmen. Auf dem Markt ist doch noch eine ganz ansehnliche Modellvielfalt vorzufinden. So gibt es das Acer 5635Z mit drei verschiedenen Dualcore-Prozessoren von 1,80 bis 2,10Ghz, Arbeitsspeichergrößen von 2048 MB, 3072 MB und 4095 MB und Festplattenkapazitäten von 160GB, 250GB und 320GB. Fans von Spielen mit geringen Ansprüchen dürfen sich über Modelle mit dedizierter Grafik aus dem Hause Nvidia freuen. Leider wird kein Modell mit mehr als einer einjährigen Garantie angeboten.

Etwas verwirrend wird es, wenn man sich das Design des 5635 anschauen möchte. Auf der Homepage von Acer oder anderen Internetseiten wird das Gehäuse der älteren Acer 5630-Serie dargestellt. Auf Seiten, wo das richtige Bild angezeigt wird ist immer eine Webcam zu sehen. Wirklich besitzen tut sie aber kein Gerät, welches man in Deutschland erwerben kann.

Anmerkung der Redaktion: Um diesen Umstand Rechnung zu tragen, haben wir die offiziellen Bilder im Titelbild und dem Werbebanner entsprechend retuschiert.

Anmerkung vom Autor
Neu eingeführt wird die Bewertung mit Noten. Dadurch soll es gleich erkenntlich sein, wie das Testgerät abgeschnitten hat. Jeder Bereich erhält am Ende des Abschnitts eine Note zwischen 1 und 6. Als Zwischennote kann auch x,5 (x=Note von 1 bis 6) zum Einsatz kommen. Am Ende des Testberichtes werden die Teilnoten anhand der Kategoriezugehörigkeit des Notebooks (z.B. Officenotebook) gewichtet und die Endnote errechnet. Zusätzlich wird noch das Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer Note bestimmt. Dieses hat aber keinen Einfluss auf die Endnote.

Acer Extensa 5635Z-423G32N – Teil 2″

Gehäuse und Verarbeitung
Wenn bei günstigen Notebooks nicht groß an der Ausstattung gespart werden soll, so wird meist an der Materialqualität und der Verarbeitungsqualität der Rotstift angesetzt. Dass es nicht immer so ist, beweist Acer beim 5635 mehr als deutlich. Zwar kommt wie in diesen Preisregionen üblich nur Plastik zum Einsatz, aber das heißt nicht unbedingt, dass das Gerät billig wirkt. Das Testgerät wirkt überaus wertig. Auf dem Displaydeckel und der Handballenauflage kommt glattes, anthrazitfarbendes Plastik zum Einsatz. Die Unterseite, der Displayrahmen und die Tastatur bestehen aus rauem und mattem Kunststoff. Fingerabdrücke sind auf dem Gehäuse kaum bis gar nicht auszumachen und auch Staub erkennt man auf dunkleren Notebookvertretern deutlich eher.

Unterstützt wird die Qualitätsanmutung durch die hohe Stabilität des verwendeten Materials. Die Handballenauflage ist sehr widerstandsfähig und lässt sich so gut wie überhaupt nicht eindrücken. Auch der Displaydeckel ist ausreichend robust. Druckstellen auf dem Display lassen sch nur mit größerem Kraftaufwand erzwingen. Selbst im Bereich der Tastatur hat Acer nicht gepatzt. Das Eingabegerät sitzt ausreichend fest und gibt nur leicht nach. Nicht ganz so fest sitzt der Akku, welcher einen relativ großen Spielraum hat und ziemlich lose in seinem Einschub hängt.

Acer Extensa 5635Z-423G32N – Teil 3″

Neben der hohen Qualitätsanmutung der verwendeten Materialien, kann auch das Design überzeugen. Im Vergleich zur altbacken aussehenden Extensa 5630-Serie ist das komplett neu entwickelte Gehäuse eine wahre Augenweide geworden. Neben den sichtlich moderneren Formen überzeugt auch die kompaktere Bauweise. Zwar ist es durch das 16:9-Display um einen Zentimeter auf eine Breite von 37 cm angewachsen, dafür ist es aber mit eine Tiefe von 24,4 cm und einer maximalen Höhe von 3,5 cm über zwei cm kürzer respektive 0,8 cm deutlich flacher als das Vorgängermodell geworden. Vorzeigewürdig ist auch das sehr geringe Gewicht von gerade einmal 2,5 kg. Damit gehört das Acer 5635 zu den Leichtgewichten der 15-Zoll-Klasse.

Erfreulich ist, dass der relativ breite Bildschirm von zwei großen Scharnieren festhalten wird. Sie sorgen dafür, dass in jeder Position ausreichend Halt gewährleistet wird. Ein Nachwippen beim Justieren des Displays ist dem Testprobanden vollkommen fremd. Daher sollte es auch zu verschmerzen sein, dass man zum Öffnen des Gerätes beide Hände benötigt. Leider gibt es, wie derzeit üblich, keine zusätzliche Verriegelung. Spitze Gegenstände können so fast ungehindert in das geschlossene Notebook eindringen.
Note: 2

Im kommenden zweiten Teil vertiefen wir den Blick innerhalb der Hardware, die Themen Eingabegeräte, Anschlüsse und Display stehen dann auf der Tagesordnung.

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2 Kommentare

  1. avatar
    tsetse schrieb am
    Bewertung:

    vorsicht mit dem acer-schrott!
    die haben gerade mal wieder ne große rückrufaktion laufen!

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Acer-ruft-Aspire-Timeline-Notebooks-zurueck-Update-822105.html

    acer bleibt acer-schrott bleibt schrott!

  2. avatar
    Chris schrieb am
    Bewertung:

    Acer ist kein Schrott…..wenn man keine Erfahrung hat,sollte man die Klappe halten!
    Ich hatte noch keinen einzigen Ausfall, bei über 40 Geräten.

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