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Nexus 7 - das großartige Update von 2013



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Zugeordnete Tags Nexus | Tablet | Android
Bereiche

Bewertung
Tolles Tablet zu günstigem Preis
4,5

 Pro

  • gutes Display
  • ausgezeichnete Performance
  • günstiger Preis

 Contra

  • Speicher nicht erweiterbar

Neben dem Nexus 5, einem der aktuell besten Smartphones, präsentierte uns Google in diesem Jahr auch sein eigenes 7-Zoll-Tablet – das Nexus 7 (2013). Es ist bereits seit einiger Zeit im Handel und soll der größte Konkurrent zum iPad mini oder anderen Geräten mit 7 bis 8 Zoll sein.

Ich habe das Google-Tablet nun einige Wochen lang für euch getestet. Zu meinen bisherigen Erfahrungen und Eindrücken sei schon mal so viel gesagt: Gegenüber seines Vorgängers ist es ein Riesenschritt nach vorn.

Lieferumfang

Ausgepackt und angesehen

Verpackt ist das neue Nexus 7, wie auch schon das Nexus 5, in einer schicken, blauen Pappbox. Darin befinden sich neben dem Tablet selbst eine kurze Anleitung und das USB-Kabel mit passendem Netzteil. Solltet ihr euch für die LTE-Version entschieden haben, gehört in die Packung noch das Tool zum Auswerfen der SIM-Karte. Ein Headset sucht ihr leider auch hier vergebens.

Die größten Kritikpunkte am Vorgängermodell waren sicherlich das weniger gute Display, die Wahl der Materialien sowie die Verarbeitungsqualität. Es fühlte sich etwas billig an und machte qualitativ keinen hochwertigen Eindruck. Daher entschloss ich mich damals auch, dieses Gerät nicht zu kaufen.

Ganz anders präsentiert sich das neue Nexus 7 in der 2013er-Version. Das Gewicht ist um 50 Gramm gesunken und mit 290 Gramm spürbar leichter. Auch die Größe hat sich zum Positiven verändert: Obwohl das Display weiterhin 7 Zoll misst, hat es 6 Millimeter an Höhe und 1,8 Millimeter in der Tiefe abgenommen. Das klingt nicht sonderlich viel, fühlt sich aber – auch dank der neuen Materialien – besser an.

Die Rückseite wird nun nicht mehr von einer geriffelten, harten Plastikoberfläche geschützt. Hier kommt, ähnlich wie beim Nexus 5, eine gummierte Oberfläche zum Einsatz. Diese wirkt sehr hochwertig und schmeichelt der Hand. Die restliche Verarbeitung des Nexus 7 (2013) ist ebenfalls deutlich besser geworden: Hier klappert nichts mehr und das Display ist bündig in das Gehäuse eingelassen. Rein subjektiv kann ich sagen, dass sich hier viel getan hat und ich schon rein äußerlich betrachtet ein echtes Qualitätsprodukt in der Hand halte.

Google Nexus 7 2013
Google Nexus 7 2013
Google Nexus 7 2013
Google Nexus 7 2013
Google Nexus 7 2013
Display

Display endlich auch draußen ablesbar

Auch das Display hat sich stark verbessert. Während der Vorgänger bei starkem Außenlicht sowie hohem Betrachtungswinkel kaum noch ablesbar war, punktet das neue Nexus 7 nun mit einer guten Helligkeit und optimalem Blickwinkel. Dank des Full-HD-Displays auf IPS-Technologie mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln lässt sich auch unter schwierigen Bedingungen alles perfekt und gestochen scharf ablesen.

Brillantes Display für optimalen Tablet-Genuss...
 auch bei Sonnenschein.
Brillantes Display für optimalen Tablet-Genuss...
Technische Daten

Akku und Laufzeit

Aufgrund des deutlich kleineren Gehäuses musste leider etwas Platz für den Akku weichen, sodass dieser mit 3.950 Milliamperestunden um 380 Milliamperestunden kleiner geworden ist. Dennoch hält der Akku das Tablet selbst an einem starken Nutzungstag permanent am Leben. Unter normalen Bedingungen lassen sich auch mit gelegentlichem Spielen und Surfen im Web zwei bis drei Tage ohne Aufladen durchhalten.

Sehr praktisch ist dabei wieder die Möglichkeit, das Nexus 7 drahtlos aufzuladen. Leider gibt es auf dem Markt noch immer wenige Anbieter, die solch ein Ladegerät zu vernünftigen Preisen anbieten.

Kleinerer Akku mit guter Laufzeit.
Kleinerer Akku mit guter Laufzeit.
Hardware

Performance

Ein Grund für die gute Laufzeit des Nexus könnte, trotz des kleineren Akkus, die CPU von Qualcomm sein. Wie auch im Nexus 4 wurde hier ein Snapdragon-S4-Pro-Prozessor mit vier Kernen verbaut, der mit 1,5 Gigahertz taktet. Dieser liefert in allen Situationen eine sehr gute Leistung und treibt das Tablet flüssig an. Sämtliche Spiele laufen schnell und ruckelfrei und Apps starten rasant. Anders als beim Vorgänger wurden der CPU statt 1 Gigabyte Arbeitsspeicher satte 2 Gigabyte RAM zur Verfügung gestellt.

Leider kann der interne Speicher wie auch beim Vorgänger nicht erweitert werden. Der Käufer hat die Wahl zwischen zwei Modellen mit 16 oder 32 Gigabyte Speicher in der reinen WLAN-Version oder einem Modell mit 32 Gigabyte Speicher mit WLAN und LTE.

Google Nexus 7 2013...
mit 16 oder 32 Giabyte Speicher
Google Nexus 7 2013...
Software

Neueste Software inklusive

Auf dem Nexus 7 ist Android in der Version 4.3 vorinstalliert. Aktuell erhält das Nexus 7 bereits ein Update auf Android 4.4.2, dies verspricht neben diversen neuen Funktionen mehr Leistung und Akkulaufzeit. In diesem Bereich hinkt die Konkurrenz hinterher und liefert ihre Geräte noch mit Android 4.2 aus oder arbeitet daran, Android 4.3 für die Spitzenmodellen auszurollen.

Dies allein könnte schon Grund genug sein, sich für ein Nexus-Gerät zu entscheiden. Jedoch hilft auch der Preis, die Überzeugung zu festigen: Die Version mit 16 Gigabyte ist bereits ab 220 Euro erhältlich.

Google Nexus 7 2013
Google Nexus 7 2013
Technische Daten

Beste Ausstattung

Während das Vorgängermodell noch auf eine Kamera an der Rückseite verzichten musste, wurde dem Nexus 7 (2013) eine 5-Megapixel-Kamera spendiert. Diese überzeugt zwar nicht allzu sehr, genügt jedoch für den einen oder anderen Schnappschuss. Die Frontkamera wurde auch ein wenig verbessert und nimmt nun mit 1,2 Megapixeln auf. Neben WLAN für die Internetverbindung sind außerdem NFC und Bluetooth 4.0 zur Datenübertragung dabei. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, euch für das Modell mit 32 Gigabyte Speicher und LTE zu entscheiden. Dieses ist zwar das teuerste, funkt aber mobil mit HSDPA+ und mit LTE in allen verfügbaren Netzen.

Fazit

Fazit und Empfehlung

Das neue Nexus 7 (2013) ist von vorn bis hinten ein gelungenes Gerät. Besonders gegenüber seinem Vorgänger haben sich Qualität und Design spürbar verbessert. Natürlich ist auch die Leistung deutlich gestiegen und das Display macht wirklich etwas her. Zudem liegt das Tablet besser in der Hand und ihr könnt auch draußen alle Inhalte optimal ablesen.

Füge ich nun noch die Tatsache hinzu, dass das Nexus 7 zukünftige Updates als Erstes bekommen wird und dennoch deutlich unter dem Preis der Konkurrenz liegt, kann ich nur zum Kauf raten. Ich habe mir sofort die Version mit LTE  für 349 Euro bei Cyberport gekauft, da ich auf mobiles Internet nicht verzichten will. Seit einigen Wochen bin ich sehr glücklich damit und konnte noch keine Probleme feststellen. Daher gibt es einen klaren Kauftipp von mir.

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2 Kommentare

  1. avatar
    Toni schrieb am
    Bewertung:

    Guter Testbericht, kann dir vollkommen zustimmen, als hätte ich ihn selber geschrieben.

    Nur ist dir ein kleiner Fehler unterlaufe: der Vorgänger hat keine 2 GB RAM ;)

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