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Display, Specs und Herstellungskosten
Die MOTO-Group ist nach eigenen Angaben schon lange mit der Entwicklung von Produkten mit kapazitativen Display beschäftigt. Mitarbeiter haben einen Test entwickelt, um die Qualität und die Performance von Touchscreens zu messen, denn nicht alle Touchscreens sind gleich. Der Test besteht im dem Malen von diagonalen Linien über das Display, jedes Mal mit einem leichtem und einem mittelschweren Druck des Fingers. Hier wird geprüft, wo die Software den Finger auf dem Touchscreen vermutet. Hier schneidet das iPhone am besten ab, denn das Tracking des Fingers verläuft linear und nicht treppenartig wie bei den anderen Mitbewerben. Das Tracken des Fingers ist beim Nexus One und beim Motorola Droid Eris nicht mehr ganz so linear, und beim Motorola Droid (Milestone) fällt dies besonders gut auf.

DIY Touchscreen Analysis from MOTO Development Group on Vimeo.
 

Und hier das Bild im Vergleich mit dem Nexus One [via http://labs.moto.com/diy-touchscreen-analysis/]:

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iSuppli hat übrigens das Nexus One bereits schon auseinander genommen und die Kosten der einzelnen Bausteine bestimmt. In der Gesamtheit fallen Herstellungskosten von knapp 175 Dollar an, der Snapdragon Prozessor ist mit 30 Dollar das teuerste Element, gefolgt vom AMOLED-Display mit 23 Dollar.

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Apropos noch eine kleine Randbemerkung, in den ursprünglichen Spezifikationen war das Wifi-Protokoll n aufgeführt. Das ist aber nicht im Nexus One enthalten, hier werden lediglich die Bänder b und g unterstützt, wie auf obigen Screenshot ersichtlich ist.

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6 Kommentare

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    Kristallregen schrieb am
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    Viel interessanter finde ich bei den Spezifikationen des Nexus One dass es sich um das offenbar erste Handy mit dem neuen Audience A1026 voice processor handelt. Aus diesem Grund besitzt es auch zwei Mikrofone. Wenn man sich die ersten Berichte der Nutzer, aber vor allem auch mal die Demos auf der Webseite von Audience anhört (http://www.audience.com/demo-english/demo-recvNoiseSuppressOff.html) ist diese Technologie schon verdammt beeindruckend und ein großer Fortschritt gegenüber den bisherigen Handys bzw Smartphones auf dem Markt. Da werden Hintergrundgeräusche aus dem Restaurant komplett herausgefiltert und in schwierigeren Situationen der Lautstärkepegel der Stimme über die der Hintergrundgeräusche angehoben, so dass man selbst bei einem vorbeifahrenden Zug noch verständlich telefonieren kann. Man darf gespannt sein welche weiteren Handys in naher Zukunft ebenfalls diesen Chip verbauen werden, denn auf Sprachqualität wurde in letzter Zeit bei Handys immer seltener großer Wert gelegt.

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    Joerg Pittermann schrieb am
    Bewertung:

    Die Sprachqualität bei Handys wird in den nächsten Jahren mit HD-Voice wieder eine grössere Rolle spielen, dieses (kostenpflichtige) Feature wird ab diesem Jahr in den Mobilfunknetzen implementiert.

    http://www.engadget.com/2009/12/31/orange-plans-to-bring-hd-voice-calls-to-uk-next-year/

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    Michael Knobloch schrieb am
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    Warum kostenpflichtig? Was hat denn der Mobilfunkanbieter mit der Technik zu tun? Läuft das nicht alles im Gerät selbst ab? Und wenn nicht, warum werden die Kosten solcher Standardverbesserungen beim Kunden abgewälzt? Ich könnte mir vorstellen, dass keine größeres Datenaufkommen für den Mobilfunkanbieter aufkommen wird. Eher das Gegenteil, ähnlich der Tatsache, dass Kabelbetreiber teilweise behaupten, dass HDTV mehr Bandbreite als analoges Fernsehen verschlingt. Oder wird per Datenverbindung ans Handy das aktuelle Verkehrsaufkommen übermittelt, bzw. wann der nächste Zug kommt, damit sich die Rechentechnik seelig und moralisch darauf einstellen kann?! :)

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    Joerg Pittermann schrieb am
    Bewertung:

    HDTV verschlingt mehr Bandbreite als analog Fernsehen ;-)

    In den nächsten Jahren wird vieles zusätzlich kosten, in Spanien z.B. soll der Zugang zum HSPA Netz mehr Kosten als zum UMTS Netz. Warum auch nicht? Wer mit dem Standard zufrieden ist, der braucht ja nicht mehr zu zahlen ;-).

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    Michael Knobloch schrieb am
    Bewertung:

    Ja, bissel zweideutig: meinte analoges Signal gegenüber digitalem HDTV :)! So ist es auch richtig. Naja, ich bin mit dem Standard sicher nicht zufrieden (Die Frage ist ja, was Standard ist :)! Die momentane Sprachqualität ist sicher kein Standard, dass ist grottig!), aber warum soll ich einem Mobilfunkanbieter für etwas bezahlen, womit er NULL kosten hat? Wenn ich die bessere Sprachqualität haben möchte, dann muss das mit dem Preis des Telefons abgegolten sein, denn dort sitzt die Hardware und nicht beim Mobilfunkanbieter. Bisher habe ich noch keinen Grund gefunden, warum das ganze extra kosten soll. Aber naja, ich muss mich wohl mit dem Gedanken abfinden, dass in Deutschland Gewinnmaximierung mehr zählt als technologischer Fortschritt. So lange das ganze Stimmvieh mitrennt, ist ja auch alles i.O.! Erinnere nochmals an unsere Nachbarn: drei.at bietet wesentlich interessantere UMTS-Tarife und das auch noch europaweit als es irgendein dt. Mobilfunkanbieter in Deutschland tut. Ich geb gern viel Geld für technische Spielerein aus, aber dafür möchte ich auch ne Gegenleistung und nicht nur nen Bit in irgendeiner Software gekippt bekommen.

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    Joerg Pittermann schrieb am
    Bewertung:

    Österreich ist im Mobilfunkbereich nicht zu vergleichen, dort sind die Terminierungsentgelte wesentlich geringer und durch das ankommende Roaming werden die lokalen Tarife subventioniert.
    Und wenn ich die Tarife von vor 5 Jahren vergleiche mit den heutigen Tarifen, auch gerade im Ausland, dann sind wir auf dem richtigen Weg ;-). Alles mit der Zeit, Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden.

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