Ich habe eine ernstzunehmende Krankheit: „Featuritis“. Das betrifft weniger meinen Gesundheitszustand, als viel mehr meinen Geldbeutel. Aber egal, es kurbelt ja auch ein wenig die Wirtschaft an. Fast ungerechtfertigte Ausgaben lassen sich immer irgendwie schönreden. Und so musste ich nicht lange grübeln, meine noch gar nicht so alte
EOS 50D gegen Canons neues Crop-Flaggschiff,
die 7D einzutauschen. Damit wirft Canon nicht nur den bisher ausgereiftesten Video-Modus an digitalen Spiegelreflexkameras in die Waagschale, sondern setzt erstmals bei einer DSLR auf einen 18-Megapixel-APS-C Sensor. Das sind in Pixel ausgedrückt satte 5.184 x 3.456 Bildpunkte.
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Um die am Dienstag offiziell vorgestellte neue
Canon EOS 7D, rankten sich eine Vielzahl von Gerüchten. Allgemein erlag man der Annahme, dass diese Kamera die bisherige
EOS 5D Mark II beerben würde. Zur Verwunderung der Fan-Gemeinde indes, erweiterte Canon seine Produktlinie um ein zusätzliches Modell. Die EOS 7D soll sich zwischen der
EOS 50D und der professionellen EOS 5D Mark II ansiedeln. Im Gegensatz zur 5D bietet diese zwar keinen Vollformatsensor, jedoch ebenso die Möglichkeit Full-HD-Videos aufzuzeichnen, inkl. eines Stereomikrofon-Anschlusses – sehr löblich! Für weitere technische Details verweise ich auf die Berichterstattung von
heise Foto und
digitalkamera.de, bzw. auf die Film-Serie innerhalb des Artikels, auf dich ich noch zu sprechen komme. Doch zunächst stellt sich die Frage, warum man mit einer SLR-Kamera nun auch noch filmen sollte.
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Performance: Mit dem neuen Digic-4-Prozessor hat die Kamera insgesamt an Schnelligkeit gewonnen, die Prozessorpower macht sich in den kleinen Details positiv bemerkbar. Nicht dass die Canon 450D langsam wäre, aber irgendwie ist die
500D zügiger. Der Autofokus ist schnell. Wirklich schnell. Sogar in schwierigen Lichtsituationen, wenn es eigentlich schon fast zu dunkel ist, spielt der Autofokus noch mit. Das 9-Punkt-Autofokussystem ist nicht neu und kein Alleinstellungsmerkmal, aber es verrichtet seinen Job ziemlich gut, da gibt es nichts zu bemängeln. Die Power des neuen Prozessors ist nicht nur während der Arbeit zu bemerken, sondern auch wenn es darum geht, die Daten auf eine SD-Karte zu schreiben. Selbst RAW war in wenigen Sekunden gespeichert. Eine 512-MB-Speicherkarte habe ich kontinuierlich mit knapp 140 JPEGs gefüllt, ohne dass ich eine Verzögerung oder Verlangsamung feststellen konnte.
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Ein knappes Jahr ist es her, da hat Canon die Einsteiger-DSLR
EOS 450D vorgestellt. Mit ihr verkürzte Canon den Abstand zu dem höher positionierten Modell 40D und rundete zugleich sein Sortiment nach unten ab. Kurze Zeit später folgte die Canon
1000D, sie markiert die absolute Einsteigerklasse. Zu guter Letzt wurde auch noch die Canon
50D vorgestellt, ein Modell für die obere Mittelklasse. Dass die Welt im letzten Herbst in eine Wirtschaftskrise gigantischen Ausmaßes geschliddert ist, hat Canon nicht davon abgehalten Anfang des Jahres 2009 den Nachfolger der Canon 450D anzukündigen – die
Canon 500D. Es ist auch davon auszugehen, dass die Canon 1000D und die Canon 50D erneuert werden, genauso wie das Oberklassemodell Canon
5D Mark II. Der Markt ist bewegt und unruhig. Da stellt sich natürlich die Frage, wie erfolgreich Canon und auch die anderen Kamerahersteller beim Absatz ihrer DSLR in diesem Jahr sein werden.
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Die
Canon EOS 500D liegt nun in meinen Händen und ich konnte schon ein wenig mit ihr spielen, ähh ... sie testen. Der Sensor der Canon 50D, die Movie-Funktion der Canon 5D Mark II und das Ganze in einem quasi Einsteigermodell, diese Kamera ist einfach nur toll. Der Sensor hat 15 Megapixel mit bis zu ISO 12800, der Videomodus gleicht der Canon 5D Mark II bis auf eine Ausnahme, bei 1080p laufen nur 20 Frames pro Sekunde und nicht die besseren 30 Frames. Nur eine Auflösung von 720p erlaubt 30 Frames in der Sekunde - hier läuft der Videomodus samtweich. Die Canon 500D ist ein Hybridmodell aus den großen Geschwistern Canon 50D und Canon 5D Mark II. Diese beiden Kameras sind eher für den anspruchsvollen Profi gedacht, die Canon 500D für den ambitionierten Amateur.
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In
Teil eins dieses kleinen Berichtes habe ich meine ersten Eindrücke zum
Canon EOS 50D Kit geschildert, nun gibt’s weitere Infos zu den Möglichkeiten, die die Kamera bietet und zur mitgelieferten Software. Denn auch wenn das Foto beim Abdrücken im Kasten ist, bietet insbesondere Canons „Digital Photo Professional“ viel Spielraum, um einiges mehr aus den Fotos der Digitalen Spiegelreflex rauszuholen.
Die Programme der Kamera: Als Vollblut-Fotograf wird man vermutlich alles per Hand machen, und das Wahlrad auf M wie manuell einstellen und dann nie wieder berühren. Für Semi-Professionelle-Nutzer sind natürlich die Halb-Automatiken, wie die Blenden- und Zeitautomatik die wichtigsten Programme. All jene, die einfach nur knipsen möchten, gibt Canon weitere Automatiken an die Hand. Mit von der Partie sind hier zum Beispiel Sport-, Makro- oder Porträt-Programme. Hier eine Liste der verfügbaren Programme…
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Ein paar Jahre knipste ich mit einer EOS 350D. Diese wurde in einer Zeit erstanden, als die Flash-Speicherkarten noch einen großen Anteil am Kaufpreis ausmachten. Na klar, die 350er EOS war auch nicht unbedingt das Oberklassen-Supergerät am Markt, aber damals schon eine kleine Sensation. Da hatte noch nicht jeder eine „Canikon“ Spiegelreflex, die nicht mehr auf einen Film belichtete, sondern auf einen Sensor. Aber mit der Zeit wuchsen die Ansprüche und so war bei der Idee einer Kamera-Neuanschaffung klar: Dieses Mal geht der Löwenanteil der Kohle für die Kamera drauf…
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Nachdem die
Canon EOS 500D bereits schon
angekündigt wurde, ist sie nun auch endlich in meiner Hand. Es ist das Kit mit dem 18-55 mm Objektiv und ich werde in der nächsten Zeit die Kamera auf Herz und Nieren testen. Auch werde ich wohl die Möglichkeit haben, die Canon EOS 500D mit dem Vorgänger Canon EOS 450D zu vergleichen – wir können also gespannt sein. Aber um die Leser nicht weiter auf die Folter zu spannen gibt’s schon mal den ersten Bericht nach dem Unboxing. Die Canon EOS 500D hat vom Prinzip denselben Body wie der Vorgänger, die Canon EOS 450D – hier gefällt sofort das hochwertige Kunststoffgehäuse, dass einfach nur gut in der Hand liegt ,wenn es auch für kleine Hände manchmal schon ein bisschen zu klein ist. Der nach außen hin sichtbare Unterschied zur 450D sind vier kleine Löcher oberhalb des EOS-Labels auf der linken Seite der Kamera, hier wird das Mikrofon für die Movie-Funktion abgedeckt. Ansonsten sind es nur ein paar Knöpfe deren Ort sich geändert hat – und natürlich die Movie-Funktion auf dem großen Funktions-Wahlrad – hier kommt man in den Movie-Mode. In absehbarer Zeit werde ich die ersten, erweiterten Eindrücke schildern, gefolgt vom einem Testbericht. Wir dürfen gespannt sein :-].
Nach der
Neuvorstellung der
Canon EOS 500D werden sich sicherlich viele potentielle Käufer fragen, was die Unterschiede zur
Canon EOS 450D sind und welche Kamera man jetzt kaufen sollte. Im Folgenden habe ich die Unterschiede der beiden einzelnen Modelle einmal gegenübergestellt.
Mehr Megapixel: Mehr Megapixel – das war bisher das wichtigste Schlagwort, wenn es um die neuen Features einer Kamera ging. Zum Glück steht dieses Thema nicht mehr ganz so zentral im Mittelpunkt, denn es gibt wichtigere Aspekte als die Zahl der ausgegebenen Pixel. Ob jetzt 12,2 Megapixel wie sie die Canon 450D erreicht oder 15 Megapixel bei der neuen Canon 500D, den Unterschied werden die meisten Nutzer nicht sofort bemerken. Trotzdem sind die 15 Megapixel grundsätzlich positiv zu bewerten, denn der Sensor der 500D ist nun derselbe wie der des höherwertigen Kameramodells Canon 50D.
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Alles neu macht der Mai. Canon wird dann einen Nachfolger der
Canon 450D vorstellen, die
Canon 500D (
Shoplink, schon bei Cyberport gelistet). Mit einer Reihe von neuen Features wird die Canon wohl den Hobbyfotografen aufs Neue begeistern. Nicht nur der neue CMOS Sensor mit 15 Megapixel, sondern auch der Digic-4-Prozessor zeigen ganz klar auf, dass die Canon 500D in die Fußstapfen des größeren Bruders Canon 50D treten wird. Auch kann die Canon 500D wie die höherwertigen DSLRs Videos in 1080p aufnehmen, und dies mit 20 Frames in der Sekunde. 720p Videos werden sogar mit 30 Frames in der Sekunde aufgenommen. Auch während des Videodreh können Fotos geschossen werden. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 799 Euro für den Body, das Kit mit der EF-S 18-55 IS Linse ist für 899 Euro erhältlich und das Kit mit der EF-S 18-200 IS Linse ist für 1299 Euro erhältlich. Auch ich bin von den vielen neuen Features begeistert und freue mich, die Canon 500D in den Händen halten zu dürfen, ich war bereits von der Canon 450D sehr
angetan. Im nächsten Monat erfolgt an dieser Stelle auch ein detaillierter Vergleich der Canon 450D zu der Canon 500D.
Nach dem Klick findet man noch einige Produktfotos der Canon EOS 500D.
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Das CyberBloc ist das Corporate Blog von Cyberport; mit Themenschwerpunkten rund um Technik und digitalen Lifestyle. Produkte wie der
Asus Eee PC, die neuste
Ixus von Canon oder auch das
iPhone – vor uns ist keine neue Technik sicher. Denn ob Digicam oder Netbook, wir testen was interessiert. Aber auch mit Zeitgeistbetrachtungen, Musikrezensionen oder Reiseberichten möchten wir unseren Lesern einerseits unser Mutterschiff Cyberport vorstellen und andererseits über all jene Dinge informieren, die uns in Beruf und Freizeit bewegen.
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