Produkttest: Subnotebook Lenovo U160 - Teil 1Ausgepackt und vorgestellt |
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| Themen: Produkttest | 6 Kommentare |




690,- ???
Hab ich was verpasst? Seit wann gehen denn die Netbookpreise so ab? Ok, bei einem 11er gibt es reichlich Diskussionsstoff, ob es noch ein Netbook ist. Ok, die CPU ist brandneu, aber der Rest? 250GB und 2Gb Ram. Dazu nur eine Intel Graphik. Als Damals die ION 11er rauskamen, lagen die doch bei 500,- und konnten auch 1080p mit Sound ausgeben.
Jetzt gibt es halt überall dazu ein HD Display, aber das sollte ja normal in der Weiterentwicklung sein.
Bin mal gespannt auf deine weiteren Tests.
Ich hab die i5-520UM Version und im Vergleich zu einem “echten” Netbook mit Atom-Plattform ist der i5 - auch wenn es “nur” die ULV-Version ist - von der Leistung her eine ganz andere Liga. (Fast) Desktop-Feeling. Von daher würde ich es eher in die Kategorie Subnotebook setzen.
Die Grafikeinheit ist nicht so stark, aber für die Desktopeffekte unter Linux (und sicher auch unter Windows 7) ist es absolut ausreichend.
Ich finde die Definition Netbook für das Lenovo U160 nicht gerade passend. Hier kommen wir wieder dem Thema ‘Tod des Netbooks’ einen Schritt näher, weil ein Netbook eigentlich nur eine vage Produktabgrenzung innerhalb der Produktgruppe Sub-/Notebook darstellt. Das U160 ist IMHO ganz und gar nicht ein Netbook. Nicht vom Preis, nicht von der Leistung und auch nicht vom vorinstallierten OS. (Bei der Verarbeitung können wir drüber diskutieren )
Wenn man es so sieht, sind diese Gräte alles Sub-/Notebooks verschiedener Leistungs- und Preiskategorien, welche über den Preis und dem langsam verblassendem Verkaufsargument ‘Netbook’ eine verbesserte (zeitlich begrenzte) Marktposition eingenommen hat.
Auch eine genauer Definition, was ein Netbook ist, fällt heutzutage schwer. Wenn die Argumente ‘kein optisches Laufwerk’, ‘geringe Leistung’, ‘zwischen 7” und 11.6” Display’, … fallen, trifft dies auch auf Sub-Notebooks zu.
Auch in der Vergangenheit gab es Notebooks mit geringen Außenmaßen und minderer Leistung ohne optisches Laufwerk. Wenn ich da an die kleinen Sony’s, die ASUS U1’er, FSC LifeBooks, … denke. Dort war das Hauptargument, warum “Heimbenutzer” sich nicht dafür entscheiden konnten, fast immer der Preis.
Kaum kommt die Firma ASUS daher und bedient das Kundensegment, welches sonst fast alle Hersteller gemieden haben, kreiert den Modebegriff ‘Netbook’ und schon ist der Hype komplett. MS muss ein Auslaufendes Produkt wieder Aufleben lassen, andere Hersteller, die das Vorhaben nur belächelt haben, müssen schnell nachziehen, Themenzeitschriften schießen hervor, … .
Fakt ist, dass es das Netbook nicht mehr gibt und es als eigene Produktgruppe auch nie gegeben hat. In meinen Augen ist dieser Begriff ein gutes Zugpferd (gewesen), um kleine, mobile Computer mit Netzwerkverbindung salonfähig zu machen, den potentiellen Kunden die Angst vor teuren Anschaffungen zu nehmen und Märkte zu beleben.
Das absolut positive an dieser Entwicklung ist, dass es jetzt eine große Auswahl an Geräten gibt, die erschwinglich sind und dazu auch noch nett aussehen. Die Gruppe der ‘business’-Geräte wie zum Beispiel der ThinkPad X-Serie, Fujitsu P-Serie, …, gibt es noch und wird es auch weiterhin noch geben. Wenn ich mein ThinkPad X300 mit dem IdeePad U160 vergleiche ist mir auch klar, warum das ThinkPad das 2 - 3 ‘fache kostet und bei entsprechender Nutzung auch eine höhere Haltbarkeit hat.
Ich hoffe, dass ich jetzt nicht zu vielen Leuten auf die Füße getreten habe und irgendwelchen Lagen von Trollen und Geeks neuen Zünstoff für zersetzende Diskussionen gegeben habe.
Sascha
Hi,
ich hätte ja auch Interesse am U160, brauche dazu aber nochmal eine Info. Ist die HDD durch den User tauschbar? Ich hab meine 64er SSD, die ich auf jeden Fall benutzen will und die Bilder des U160 sehen nicht so aus, als wäre die HDD von unten leicht zugänglich. Und das ganze Teil komplett demontieren muss ich dann auch nicht.
Gruß, Oliver
@Oliver Beyer:
Hallo,
wenn Du ein bisschen Geschick hast, ist das kein Problem.
Erst die drei flachen Schrauben unter dem Akku lösen. Damit ist die Tastatur losgeschraubt.
Dann unter der Tastatur die drei Schrauben lösen, Tastatur wieder reinlegen, das Tuch zwischen Tastatur und Display legen und das Gerät wieder zuklappen.
Dann das Gerät um drehen und die restlichen Schrauben von der Unterseite entfernen. So kann man dann die Unterschale entfernen. Jetzt muss man die letzte Schrauben der Festplattenbefestigung lösen und schon kann man die HDD gegen eine SSD austauschen.
Vorsicht bei der Festplattenhalterung, denn dort ist auch eine Antenne mit verlegt.
Anschliessend einfach die Schritte in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.
Auf ganz “Nummer Sicher” geht man, wenn man den Austausch so wie ich auf einer ESD-Matte mit Armband macht, damit keine Elektrostatische Ladung das Gerät beschädigt.
Man sollte es aber nur machen, wenn man sich es wirklich zutraut.
Ich bin mit erstem Beruf Elektroniker und habe auch schon mal ein paar Jahre im Servicebereich gearbeitet.
Gruß
Sascha
Hallo,
wie ich lese haben schon ein paar das Subnotebook. Könnte einer/eine etwas zur Akkulaufzeit und zur Tastur sagen? Ich schwanke zw. dem Acer 1830T mit Core i3 oder i5 und eben jenem Lenovo. In vielen Berichten wird dem Acer eine schlechte Tastur zugerechnet. Und wg. dem Akku -> Acer gibt 8h an, gelesen hab ich von bestenfalls 5,5h. Was macht Lenovo mit dem U160? Angabe 7h -> real?
Gruß
myself