CyberBLOC
CyberBLOCCyberBLOC-TVCyberport-ChartsÜber Uns
RSS   RSS 1.0   RSS 2.0   Atom

Produkttest: Sony Ericsson Naite – Teil 1

Günstig und grün…

 
22.07.2010, 12:48
Joerg Pittermann
Gastautor
 
Themen: Produkttest | 1 Kommentar
image
„Wer einen netten Allrounder sucht, kann beim Sony Ericsson Naite fündig werden. Dazu noch ein grünes Herz, Twitter, Facebook und UMTS. Hier stimmt sogar der Preis.“ Das war mein Fazit des Test-Telegramms zum Sony Ericsson Naite im Februar. Ich selbst habe vor der Entscheidung gestanden, ob das Nokia 6700 oder vielleicht das Nokia E52 der nette Allrounder ist, bis ich mich an die Zeilen von Februar erinnert habe. Letztendlich hat Microsoft Exchange den Ausschlag zum Kauf gegeben. Alles dabei zu haben (E-Mail, Kontakte, Kalender), das ist ein besonders wichtiger Faktor für mich. Als netter Nebeneffekt ist der Handywechsel viel, viel einfacher. Ein paar Daten eingeben und ein paar Minuten später ist alles da.

Einleitung
Das Sony Ericsson Naite J105i ist Teil der neuen GreenHeart-Offensive von Sony-Ericsson. Mit GreenHeart möchte das Unternehmen Geräte kennzeichnen, deren Carbon-Footprint besonders gering ist, so dass der Käufer sich natürlich als besonders umweltbewusst wahrnimmt. Das Naite ist eher im unteren Spektrum der GreenHeart-Reihe angesiedelt. Die anderen Handys aus dieser Reihe haben wesentlich mehr Features, wie z.B. auch das Sony Ericsson Elm, dass ich bereits getestet habe. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist das Naite auf der Höhe der Nokia 2000er-Serie anzuordnen, weshalb es vielleicht etwas vermessen erscheint, dass ich mich u.a. zwischen einem Nokia 6700 und einem Naite entschieden habe. Aber nicht immer ist das augenscheinlich Bessere das wirklich gute.



Design
Nimmt man das Naite aus der Packung, dann fällt sofort auf, dass es fast nichts wiegt. Natürlich, ist ja kein Akku drin. Aber selbst mit Akku kommt das Naite auf gerade mal ca. 80 Gramm – es ist eines der leichtesten Handys, das ich je in der Hand hielt. Natürlich hat das geringe Gewicht auch eine Schattenseite, es ist sehr wenig Metall im Handy verbaut. Das komplette Gehäuse besteht aus Plastik, aus recyceltem Plastik, um es ganz genau zu nehmen. Trotzdem macht es im Langzeittest einen wirklich stabilen und soliden Eindruck, auch was die Haptik betrifft, kann man nicht meckern, selbst wenn es natürlich schöner ist, ein kühles Metallhandy anzufassen. Es fühlt sich sogar besser als das Sony Ericsson Elm an, das eigentlich einige Klassen über dem Naite stehen sollte. Ich habe die
Robustheit des Handys nicht im Detail getestet, aber gefühlt sollte das Handy einige Stürze und Stöße vertragen. Das Gerät sieht schlank und elegant aus, auch neben einem iPhone macht es noch eine akzeptable Figur. Ich selbst habe die silberne Variante, weil es mir persönlich besser gefallen hat, aber ich hätte mich auch für die rote Variante entscheiden können, wäre ich nur etwas mutiger gewesen.

Display
Das Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel ist 2,2 Zoll groß und unterstützt 262.000 Farben. Das Display ist gut, schwarz bleibt schwarz und die Farben leuchten. Natürlich gibt es auch bessere Displays, aber für die Preisklasse ist es wirklich in Ordnung. Allerdings lädt das kleine Display nicht ein, Fotos, Videos oder gar Webseiten darauf zu betrachten.


Bilderstrecke: Sony Ericsson Naite


Tastatur
Die Tastatur ist relativ schmal geschnitten, wie immer bei Sony-Ericsson-Featurephones im Barrenformat. Allerdings sind die einzelnen Tasten voneinander separiert und nicht wie beim Elm oder anderen Handys alle miteinander verbunden. So ergibt sich ein relativ gutes Tippgefühl und auch wenn ich am Anfang dachte, dass ich mit meinen großen Fingern nicht zurechtkomme (wie bei allen Sony Ericssons) bin ich jetzt sehr gut und hinreichend schnell auf der Tastatur unterwegs. Gut, ich schreib darauf keine langen E-Mails oder SMS wie auf dem iPhone, aber für ein paar kurze Zeichen reicht es allemal. Zu bemängeln ist (wie bei fast allen Barrenhandys), dass die Tastatur fast bündig mit dem Rand des Handys abschließt. Da tut der Daumen dann doch mal weh, da ich ab und an zu einer verkrampften Handhaltung beim Tippen neige. Das Fünf-Weg-Navi-Pad ist gut zu bedienen, ebenso wie die Softkeys, die sich darum gruppiert haben. Alles natürlich nach einer Übungsphase, aber die großen Finger sind dann doch zielgenauer, als ich selber gedacht hatte.


image


1 Kommentar


Alex am 22.07.2010 um 15:29 Uhr:

also ich finde die handys ohne touchscreen haben so langsam mal ausgedient :-P



Kommentar eingeben


 Name*

 E-Mail* (wird nicht angezeigt)

 Website



Meine persönlichen Informationen merken

E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren

Spam-Schutz: Bitte das folgende Wort eingeben:




  
 
Blogger
Werde Autor im CyberBloc
Über Uns
Das CyberBloc ist das Corporate Blog von Cyberport; mit Themenschwerpunkten rund um Technik und digitalen Lifestyle. Produkte wie der Asus Eee PC, die neuste Ixus von Canon oder auch das iPhone – vor uns ist keine neue Technik sicher. Denn ob Digicam oder Netbook, wir testen was interessiert. Aber auch mit Zeitgeistbetrachtungen, Musikrezensionen oder Reiseberichten möchten wir unseren Lesern einerseits unser Mutterschiff Cyberport vorstellen und andererseits über all jene Dinge informieren, die uns in Beruf und Freizeit bewegen. weiterlesen
Themen
Dien neusten Kommentare
Dien beliebtesten Artikel
CyberBLOC-Archiv
Wir lesen
Unser Mutterschiff
Unser Mutterschiff
CyberBLOC-TV aktuell
image
31.07.2009: CyberBloc-TV HD: DroboPro…
Bevor das wohlverdiente Wochenende über uns hereinbricht, gibt es zur Information und Unterhaltung einen weiteren Teil unserer CyberBloc-TV-Reihe. Im Mittelpunkt…
Aktuell im Charts-Fokus
Aktuell im Charts-Fokus
Inside Cyberport
31.08.2010: Cyberport Store Leipzig:…
Ich selber werde mir die Baustelle unseren neuen Stores in Leipzig erst am nächsten Montag näher anschauen können, indes ruft die bevorstehende Eröffnung…
Die letzte Teststrecke
02.09.2010: Test-Telegramm: Intel…
Am gestrigen Mittwoch wurden nicht nur neue iPods der Welt verkündet, sondern Apple stellte mit dem neuen Apple TV auch ihre neue – bis dato – preisgünstigste…
Neue Produkte
02.09.2010: Ein Erlebnis: Flash auf…
Android-Jünger sehen in der nativen Flash-Unterstützung innerhalb von Android 2.2 (Froyo) einen absoluten Wettbewerbsvorteil gegenüber dem iPhone und dem…
This is Zeitgeist
20.08.2010: Analoge E-Mail: De-Mail…
Briefe schreiben ist doch so was von out. Wofür gibt's schließlich E-Mail? Briefe, sprich Post bekomme ich nur noch in Form von Rechnungen, Mitteilungen…
Best of CyberBLOC-TV
image
20.02.2009: CyberBloc-TV HD: Samsung…
Lange Zeit sah es so aus, als ob allein Intel mit dem Atom-Prozessor die Sparte der Netbooks für sich beanspruchte. AMD ziert sich bis heute in diesem…
image
04.12.2008: CyberBloc-TV: Lenovo…
Nachdem die Einführung des Ideapad S10e seit letzter Woche eindrucksvoll für Schlagzeilen sorgt, konnten wir uns in einem ersten Testbericht schon ein…
image
06.02.2009: CyberBloc-TV HD: T-Mobile…
Pünktlich kurz vorm Wochenende erbringen wir unsere Schuld und zeigen das seit Anfang dieser Woche erhältliche T-Mobile G1 in Bild und Ton. Ich nutzte…
CyberBLOC META