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Praxistest: Vodafone WebSession UMTS-Stick mit o2

Ein Blick auf den Connection Manager für Mac OS X

 
08.02.2010, 15:52
Sven Kaulfuß
Redaktion
 
Themen: Produkttest | 2 Kommentare
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Vor etwas mehr als einem Jahr, konnte man meinen Testbericht zum Vodafone WebSession UMTS-Stick hier im CyberBloc nachlesen. In den zahlreichen Kommentaren stellte sich damals die Frage, ob der günstige Stick denn mit einem SIM- bzw. Netlock ausgestattet war. Unsere Leser verneinten dies – der Weg für die Nutzung mit anderen Anbietern war also offen. Dies konnte ich nun in den letzten Tagen am eigenen Leibe erfahren und den erwähnten UMTS-Stick problemlos mit dem Connection Manager von o2 unter Mac OS X nutzen. Hierzu nun meine Erfahrungen und der Vergleich mit der Dashboard-Software von Vodafone. Am Ende gibt es noch einen „informellen“ Kauftipp in diesem Zusammenhang von mir.

Zunächst gilt es die vorhandene SIM-Karte zu tauschen, hierfür verwendete ich eine Karte von o2 mit dem o2 o Tarif plus dem Internet-Pack-L (Flatrate mit 5 GB UMTS-Speed, danach GPRS). Fixkosten für das Zusatzpack momentan 21,25 Euro monatlich, insofern ein günstiges Angebot, vergleicht man es mit den Tarifen von Vodafone und T-Mobile. Wie schon beim damaligen Test festgestellt, war der „SIM-Schlitten“ des Sticks sehr schwerfällig zu lösen, anfangs musste ich hierfür ein Cent-Stück bemühen – so lange Fingernägel habe ich dann doch nicht ;-). Danach wie gewohnt per USB ans MacBook anschließen – fertig! Nun kommen wir zum spannenderen Software-Teil.


Bilderstrecke: Vodafone WebSession UMTS-Stick mit o2-Karte


Installation und Einrichtung des o2 Connection Managers
Vorderhand muss man sich zunächst die Verbindungssoftware (Connection Manager) direkt bei o2 herunterladen, neben einer Windows-Version ist der Provider so freundlich und stellt ebenso ein Pendant für Mac OS X zur Verfügung. Der Connection Manager in der Version 2.1.1 ist fix installiert – ein Neustart des Rechners ist im Übrigen nicht notwendig. Danach gilt es den Stick mit neu eingelegter o2-SIM-Karte anzuschließen. Die Software erkennt den UMTS-Stick und die o2-Karte ohne Probleme. Zügig noch den PIN eingeben, schon kann es losgehen. Im Gegensatz zur Software von Vodafone, verschont o2 seine Kunden – ein kompliziertes Einstellungs-Prozedere sucht man dankenswerterweise vergeblich. Weder muss ich den APN (Zugangspunkt) noch den Netzanbieter manuell konfigurieren. Vielmehr werden alle Einstellungen automatisch vorgenommen, so wird bspw. vor der ersten Verbindung ohne mein Zutun ein neuer Netzwerkanschluss für das UMTS-Modem in den Systemeinstellungen angelegt. Allerdings hat diese komfortable Art und Weise auch einen Nachteil, zur Verbindung ist man zwangsweise an den Connection Manager gebunden und andere Provider können wohl nicht zur Nutzung hinzugefügt werden.


Bilderstrecke: o2 Connection Manager für Mac OS X


Praxistest
Wie schon erwähnt, ist die Installation und Konfiguration der Software sehr komfortabel gestaltet. Nach der Verbindung kann ich ohne Probleme online gehen und meine Anwendungen wie gewohnt nutzen. Apropos, im Gegensatz zu T-Mobile und Konsorten erlaubt o2 seinen Kunden auch die Nutzung von VoiP-Diensten wie Skype – sehr löblich. Den Hinweis auf die nicht vorhandene Homezone konnte ich ignorieren, da bei erwähnten Vertrag diese nicht vorhanden ist. Ebenso viel mir auf, dass im Browser sämtliche Bilder nicht extra komprimiert wurden, sondern „normal“ anzuschauen waren (zumindest bei UMTS-Geschwindigkeit). Dies ist zwar einerseits stilvoll, andererseits nicht unbedingt schonend für das anfallende Datenvolumen. Kurioserweise fand ich innerhalb der Software keine Option dieses Verhalten zu konfigurieren. Sollte dies dennoch möglich sein, so bitte ich unsere Leser einen Kommentar zu hinterlassen.

Ein nettes Feature der Software ist zusätzlich der integrierte SMS-Manger. Bei nicht aktiver Online-Verbindung kann man darüber seine Kurznachrichten verwalten, erstellen bzw. weiterleiten. Kurzum, der Connection Manager von o2 ist um ein Vielfaches einfacher zu nutzen als sein Gegenstück von Vodafone am Mac. Wer jetzt den günstigen WebSession-Stück für ein vergleichbares Vorhaben bei uns erwerben möchte, erlebt jedoch eine böse Überraschung, denn momentan ist dieser bei uns nicht mehr zu beziehen. Doch keine Sorge, folgend hierzu nun ein „informeller“ Kauftipp.

o2 Prepaid-Surfstick – Günstiger geht’s nicht!
Zur Zeit findet sich bei uns im Shop der o2 Prepaid-Surfstick zum Preis von 25 Euro – ein UMTS-Stick inklusive fünf Internet DayFlats, sprich ein ähnliches Angebot wie WebSession bei Vodafone. Nachdem was ich so „gehört“ habe, ist auch dieser SIM- und Netlockfrei, die gegensätzliche Angabe in der Produktbeschreibung „ignorieren“ wir mal einfach ;-). Doch es geht noch günstiger. Denn bis Ende März bieten wir hierzu noch ein spezielles Gutschein-Angebot an. Denn wer seinen Warenkorb mit mindestens 50 Euro füllt, erhält bei der Eingabe des Gutschein-Codes „O2PREPAID“ einen Rabatt von zusätzlichen 15 Euro. Mit anderen Worten, der Stick kostet dann nur noch 10 Euro. Ein kleiner Hinweis muss jedoch meinerseits noch gestattet sein. Genau wie der von mir getestete Vodofane-Stick, vermag der o2 Prepaid-Surfstick „nur“ eine Geschwindigkeit von maximal 3,6 Mbits/s zu erreichen – aber für den Preis, ist dies immer noch schnell genug.


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2 Kommentare


Sabine am 09.02.2010 um 16:29 Uhr:

Hallo Sven,

danke für deinen Bericht. Ich nutze seit knapp 12 Monaten den Surf Stick Speed (Modell Option GI0431) von o2. Der UMTS-Stick (frei von Net- und SIM-Lock) ist nutzbar mit der Software (inklusive Treiber) vom Hersteller oder mit der von o2 angebotenen Software (auf dem Stick vorhanden, startet bei Erstkonfiguation automatisch). o2 hinterlegt lediglich sein Logo anstelle von OPTION, ändert jedoch nichts an der Konfigurationsmöglichkeit. Klassisches Gegenbeispiel ist hier D1, welcher fast alle Punkte ausgraut (zum Beispiel Ansicht des verbrauchten Datenvolumens).

Egal mit welcher Installation der UMTS-Stick eingesetzt wird - ich kann nirgends einstellen, dass irgendwas bei der Datenübertragung komprimiert werden soll. Diesen Punkt suchte ich bereits im Frühjahr 2009 vergeblich. Eine “Komprimierung” ist nur mittels Browserkonfiguration (Mozilla Firefox - NoScript etc) möglich. Zum Glück bewege ich in einem sehr gut ausgebauten o2-Netz-Bereich (Berlin und Berliner Umland), so dass ich sehr oft mit HSDPA unterwegs bin. Somit ist diese Einschränkung ein kleineres Übel (mit bestehender Datenflatrate von 10 GB [alte Konditionen]).

Viele Grüße,
Sabine


Sven Kaulfuß (Redaktion) am 09.02.2010 um 18:07 Uhr:

@ Sabine: Danke für deinen Kommentar. Tja, dann scheint es tatsächlich so zu sein, dass man mit dem höheren Traffic leben muss. Nun ja, die 5GB werde ich wohl trotzdem nicht zu 100 Prozent ausreizen. Auf der anderen Seite, bei Skype und Co jagt man schon das eine oder andere Megabyte mehr durch die Leitung.



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