CyberBLOC
CyberBLOCCyberBLOC-TVCyberport-ChartsÜber Uns
RSS   RSS 1.0   RSS 2.0   Atom

iPhone-Apps im Test – Teil 5

Kostenlose „App-Store-Must-Haves“

 
18.08.2009, 15:23
Ansgar Babucke
Redaktion
 
Themen: Produkttest | 1 Kommentar
image
Wenn ich ehrlich bin, viel Geld habe ich in Apples iPhone-App-Store noch nicht gelassen. Nicht weil ich mir die Software auf anderen Wegen beschaffe, sondern einfach weil meine Hemmschwelle, Geld für ein immaterielles Gut auszugeben, relativ hoch ist. Navigations-Software für über 50 Euro? Nicht mit mir! Da kaufe ich mir lieber ein Gerät inklusive Software, auch wenn das mehr als das doppelte kostet. Oft und gerne nutze ich den App-Store hingegen für kostenlose Software. Denn zwischen den wohl mehr als 70.000 Applikationen bekommt man auch die ein oder andere App-Perle geschenkt. Dieses mal: „RemotePad“, „Paper Toss“ und „Shazam“.

RemotePad, getestete Version: 1.5
Den Rechner am HDTV, die perfekte Kombination fürs digitale Kino-Wohnzimmer. Doch was macht die Riesentastatur auf dem Wohnzimmertisch? Und wo ist überhaupt die kabellose Maus schon wieder? Argh! Das muss doch nicht sein. Alles steht bereit: Kartoffelchips, Bier, der Fernseher ist schon an. Jetzt kann ich nur die letzten drei notwendigen Klicks nicht machen, bevor der doofe Computer den Film abspielt. Ärgerlich! Kluge Kerlchen laden sich für solche Extremfälle – oder einfach der Coolness halber – RemotePad aus dem App-Store, welches das iPhone in der Hosentasche zum Multifunktionseingabegerät für den Computer macht. In Kombination mit dem „RemotePad Server“ wird Apples kleines Wunderhandy nämlich zum mobilen Touchpad inklusive Software-Tastatur. Einfach den Server auf dem Windows-, Linux- oder Mac-Rechner starten und die App auf dem iPhone ausführen und zum Server verbinden. Wichtig ist natürlich, dass sich beide Geräte im selben Netzwerk befinden, dann findet RemotePad auf dem iPhone den Mac sogar auf Anhieb und man muss nicht einmal die IP-Adresse eingeben.

Schon hat man das perfekte, kleine Peripheriegerät für zwischendurch. Sogar das Scrollen im Browser mit zwei Fingern funktioniert tadellos. Wer möchte, kann das iPhone auch drehen und hat dann ein Landscape-Touchpad. Großartig! Per Druck auf den unteren Bildschirmrand erscheint das Menü, mit dem man sowohl die Einstellungen wie zum Beispiel die Scroll-Sensivität vornehmen kann oder sich die Software-Tastatur anzeigen lassen kann.
Klare Empfehlung für RemotePad! Das Ganze eignet sich übrigens auch prima, um seine Freund vom Kauf eines iPhones zu überzeugen, oder Leute zu ärgern, auf deren Rechner man still und heimlich den RemotePad Server installiert hat ;-).


Bilderstrecke: RemotePad


Paper Toss, getestete Version: 1.1
Eigentlich bin ich kein besonders großer Freund von Spielen auf dem iPhone. Entweder sind mir die Titel zu einfach, um eine echte Herausforderung zu finden, oder zu komplex, um sie vernünftig über Touch-Screen und Gravity-Sensor spielen zu können. Mit „Paper Toss“ ist das irgendwie anders: Ich ertappe mich sehr oft, wie ich die App starte und einfach mal ein paar Runden spiele. Was man tun muss? Ganz einfach: Eine Papierkugel per Daumenwisch über das Display in eine Mülltonne schmeißen. Das Problem: Von links oder rechts bläst ein Ventilator, den man mit einberechnen muss. Dabei gibt es drei verschiedene Distanzen, bei denen sich das Ganze anders verhält. Das Ziel ist es, möglichst viele Papierkugeln hintereinander in den Korb zu bewegen. Klingt einfach, macht aber trotzdem jede Menge Laune! Und außerdem ist’s ja kostenlos.


Bilderstrecke: Paper Toss


Shazam, getestete Version: 1.7.0
Jeder kennt das: Man hat das Radio an und hört einen Song, den man großartig findet. Doch am Ende verpassen die Moderatoren es, den Titel des Stücks zu nennen und man steht auf dem Schlauch. Shazam hilft einem, unbekannte Songs zu guten Bekannten zu machen. Dazu muss der Titel nur gerade irgendwo laufen: Einfach für rund 15 Sekunden das iPhone vor die Lautsprecher halten und das Tool aufzeichnen lassen, was da gerade spielt. Mit ziemlicher Sicherheit weiß die App nach den 15 Sekunden, welcher Song da gerade läuft und zeigt wichtige Informationen wie Cover, Interpret und Titelname an. Ist das nicht beeindruckend? Ja, ist es. Und mindestens genau so großartig. Und vor allen Dingen: Kostenlos.


Bilderstrecke: Shazam




image


1 Kommentar


marcel am 18.08.2009 um 16:55 Uhr:

shazam und paper toss kannte ich schon - paper toss macht sicherlich spass am anfang - jedoch ist es halt schon relativ schnell durch und dann machts halt nicht mehr ganz soviel spass. ab und zu einige minuten - dafür langts. ein game dass auch sehr einfach ist, aber süchtig macht ist Rope n Fly, gibts auch in der lite version und dürfte als Vollversion nicht allzu teuer ausfallen.

Shazam ist ungemein praktisch!

RemotePad muss ich noch testen - daher ma danke für den tip!



Kommentar eingeben


 Name*

 E-Mail* (wird nicht angezeigt)

 Website



Meine persönlichen Informationen merken

E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren

Spam-Schutz: Bitte das folgende Wort eingeben:




  
 
Blogger
Werde Autor im CyberBloc
Über Uns
Das CyberBloc ist das Corporate Blog von Cyberport; mit Themenschwerpunkten rund um Technik und digitalen Lifestyle. Produkte wie der Asus Eee PC, die neuste Ixus von Canon oder auch das iPhone – vor uns ist keine neue Technik sicher. Denn ob Digicam oder Netbook, wir testen was interessiert. Aber auch mit Zeitgeistbetrachtungen, Musikrezensionen oder Reiseberichten möchten wir unseren Lesern einerseits unser Mutterschiff Cyberport vorstellen und andererseits über all jene Dinge informieren, die uns in Beruf und Freizeit bewegen. weiterlesen
Themen
Dien neusten Kommentare
Dien beliebtesten Artikel
CyberBLOC-Archiv
Wir lesen
Unser Mutterschiff
Unser Mutterschiff
CyberBLOC-TV aktuell
image
31.07.2009: CyberBloc-TV HD: DroboPro…
Bevor das wohlverdiente Wochenende über uns hereinbricht, gibt es zur Information und Unterhaltung einen weiteren Teil unserer CyberBloc-TV-Reihe. Im Mittelpunkt…
Aktuell im Charts-Fokus
Aktuell im Charts-Fokus
Inside Cyberport
07.09.2010: Baubesichtigung: Cyberport…
Am gestrigen Montag blieb ich dem Schreibtisch im heimischen Dresden fern und zog es vor, mit Kollegen des Marketings gen Leipzig aufzubrechen. Wie sich…
Die letzte Teststrecke
10.09.2010: Produkttest: Kingston…
Über die grundsätzlichen Vorteile einer SSD (Solid State Disk) referierte ich schon bei meinen vorangegangenen Tests (Intel Postville und Corsair Force…
Neue Produkte
09.09.2010: Überblick: Safari-Extensions…
Mit der Version 5.0.1 von Safari (aktuell 5.0.2) hielten endlich auch Erweiterungen Einzug, die ähnlich wie die Firefox-Addons die Funktionen des Browsers…
This is Zeitgeist
20.08.2010: Analoge E-Mail: De-Mail…
Briefe schreiben ist doch so was von out. Wofür gibt's schließlich E-Mail? Briefe, sprich Post bekomme ich nur noch in Form von Rechnungen, Mitteilungen…
Best of CyberBLOC-TV
image
20.02.2009: CyberBloc-TV HD: Samsung…
Lange Zeit sah es so aus, als ob allein Intel mit dem Atom-Prozessor die Sparte der Netbooks für sich beanspruchte. AMD ziert sich bis heute in diesem…
image
04.12.2008: CyberBloc-TV: Lenovo…
Nachdem die Einführung des Ideapad S10e seit letzter Woche eindrucksvoll für Schlagzeilen sorgt, konnten wir uns in einem ersten Testbericht schon ein…
image
06.02.2009: CyberBloc-TV HD: T-Mobile…
Pünktlich kurz vorm Wochenende erbringen wir unsere Schuld und zeigen das seit Anfang dieser Woche erhältliche T-Mobile G1 in Bild und Ton. Ich nutzte…
CyberBLOC META