Apples „Wunder-Tablet“ sorgt – wie kann es auch anders sein – seit Wochen unnachlässig für Schlagzeilen. Nachdem sich der Termin für die Markteinführung in Deutschland
verzögerte, wurden nun letzten Freitag handfeste Details zum Bezug in Deutschland veröffentlicht. Besonders die aufgerufenen Preise im teutonischen Raum sorgten vielerorts für Verwirrung, ein „Spiel“, dass sich auch heute zum offiziellen Vorbestellstart fortsetzte. Im folgenden Artikel möchten wir nicht nur die Hintergründe für die erneute Preisanpassung beäugen, sondern informieren auch kurz über die derzeitige Situation bei Cyberport.
Seit Freitag wissen wir, am 28. Mai wird das ehemalige Volk der Dichter und Denker Apples neueste Kreation in ihren Händen halten dürfen. Zusammen mit der Schweiz, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien, Japan, Australien und Kanada wird Deutschland beim internationalen Verkaufsstart dazugehören. Indes die Preise unterschieden sich im europäischen Raum zunehmend, mit dem Ergebnis, dass wir in Deutschland; dank GEMA und Co bzw. der
verantwortlichen Urheberrechtsabgabe, die teuerste Zeche bezahlen dürfen. Am Freitag zeigte sich daher folgendes Preisgebilde:
iPad WiFi, 16GB, 514 Euro
iPad WiFi, 32GB, 614 Euro
iPad WiFi, 64GB, 714 Euro
iPad WiFi + 3G, 16GB, 614 Euro
iPad WiFi + 3G, 32GB, 714 Euro
iPad WiFi + 3G, 64GB, 814 Euro
Machte sich darüber noch Unmut breit, schaute man bei Apple übers Wochenende nochmals ins Vertragwerk der Verwertungsgesellschaften, und revidierte die zuvor genannten Preise (siehe bspw. bei Golem), die sich nun wie folgt darstellen:
iPad WiFi, 16GB, 499 Euro
iPad WiFi, 32GB, 599 Euro
iPad WiFi, 64GB, 714 Euro
iPad WiFi + 3G, 16GB, 599 Euro
iPad WiFi + 3G, 32GB, 699 Euro
iPad WiFi + 3G, 64GB, 814 Euro
Wie man feststellen kann, wurde der „Aufpreis“ bei allen 16- und 32-GB-Modellen zum heutigen Montag entfernt – warum? Wie oben schon erwähnt, fand Apple im Vertrag mit den Verwertungsgesellschaften ein Schlupfloch. Denn die erwähnte Urheberabgabe für PCs, gilt nur für Geräte mit einem Speicher ab mindestens 40 GB (via Mac-Essentials und Macerknopf.de). Schon etwas verwunderlich, dass Apples Rechtsabteilung diesen Passus erst nach der erfolgten Pressemitteilung ausfindig machen konnte und somit unnötig zur Verwirrung im Vorfeld beitrug.
Wie stellt sich die Situation bei Cyberport dar?
Wie man weiß, lässt sich das iPad derzeit nur bei einem „Händler“ vorbestellen, der Rest der Vertriebsmaschinerie harrt derweil der Dinge. Offiziell können wir im Moment dazu keinen Kommentar abgeben, nur soviel, wir (Cyberport) bemühen uns für unsere Kunden das iPad schnellstmöglich verfügbar zu machen. Indes eine klare Aussage kann es derzeit noch nicht geben, allerdings werden wir das in uns gesetzte Vertrauen der Kunden nicht enttäuschen. Zur Vorab-Registrierung um per Mail über den Verkaufsstart bei Cyberport unterrichtet zu werden, geht es hier.
7 Kommentare
Das CyberBloc ist das Corporate Blog von Cyberport; mit Themenschwerpunkten rund um Technik und digitalen Lifestyle. Produkte wie der
Asus Eee PC, die neuste
Ixus von Canon oder auch das
iPhone – vor uns ist keine neue Technik sicher. Denn ob Digicam oder Netbook, wir testen was interessiert. Aber auch mit Zeitgeistbetrachtungen, Musikrezensionen oder Reiseberichten möchten wir unseren Lesern einerseits unser Mutterschiff Cyberport vorstellen und andererseits über all jene Dinge informieren, die uns in Beruf und Freizeit bewegen.
weiterlesen
Bevor das wohlverdiente Wochenende über uns hereinbricht, gibt es zur Information und Unterhaltung einen weiteren Teil unserer CyberBloc-TV-Reihe. Im Mittelpunkt…
Ich selber werde mir die Baustelle unseren neuen Stores in Leipzig erst am nächsten Montag näher anschauen können, indes ruft die bevorstehende Eröffnung…
Ansgar fasste schon zuvor schon die Neuerungen zur neuesten Version von iTunes in seinem Artikel zusammen, seit dem 02. September bietet Apple nun die…
Android-Jünger sehen in der nativen Flash-Unterstützung innerhalb von Android 2.2 (Froyo) einen absoluten Wettbewerbsvorteil gegenüber dem iPhone und dem…
Briefe schreiben ist doch so was von out. Wofür gibt's schließlich E-Mail? Briefe, sprich Post bekomme ich nur noch in Form von Rechnungen, Mitteilungen…
Lange Zeit sah es so aus, als ob allein Intel mit dem Atom-Prozessor die Sparte der Netbooks für sich beanspruchte. AMD ziert sich bis heute in diesem…
Nachdem die Einführung des Ideapad S10e seit letzter Woche eindrucksvoll für Schlagzeilen sorgt, konnten wir uns in einem ersten Testbericht schon ein…
Pünktlich kurz vorm Wochenende erbringen wir unsere Schuld und zeigen das seit Anfang dieser Woche erhältliche T-Mobile G1 in Bild und Ton. Ich nutzte…